Kindergarten

U-3-Gruppe im Seebacher Pfarrhaus geplant

Autor: 
Berthold Gallinat
Lesezeit 2 Minuten
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22. Juni 2021
Das Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde soll Platz für unter dreijährige Kinder schaffen. Die Umbaukosten werden mit 120 000 bis 130 000 Euro beziffert.

Das Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde soll Platz für unter dreijährige Kinder schaffen. Die Umbaukosten werden mit 120 000 bis 130 000 Euro beziffert. ©Bertold Gallinat

Im Seebacher Kindergarten St. Elisabeth wird es zu eng. Deshalb sollen nach dem Willen des Gemeinderats weitere Jungen und Mädchen an anderer Stelle betreut werden.

Der Seebacher Gemeinderat hat grünes Licht für zwei Verträge mit der katholischen Kirchengemeinde Achertal St. Nikolaus gegeben. Die politische Gemeinde übernimmt das Gebäude des Kindergartens St. Elisabeth, die Kirchengemeinde betreibt ihn weiter.

Der Kindergarten hat in den vergangenen Jahren Ausbauphasen erfahren, um insbesondere auch Kleinkindern unter drei Jahren einen Platz zu bieten. Für eine solche U-3-Gruppe soll nun ein weiterer Platz geschaffen werden. Da es in St. Elisabeth zu eng wird, beschloss der Rat, vorbehaltlich der Genehmigung durch das erzbischöfliche Ordinariat, die weitere U-3-Gruppe als Zweigstelle im Pfarrhaus einzurichten. Er beauftragte die Verwaltung sowie die Verrechnungsstelle der katholischen Kirchengemeinde, bei der Baurechtsbehörde einen Umnutzungsantrag zu stellen und die Umbaumaßnahmen zu beantragen.

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Bürgermeister Reinhard Schmälzle stellte die Planung zu den notwendigen baulichen Veränderungen vor. Für das Außenspielgelände sah er im Pfarrgarten ausreichend Platz. Elke Lamm betonte, dass der Außenspielbereich für die U-3-Kinder keine gewaltige Fläche benötige, als Spielgräte kämen unter anderem ein Sandkasten, ein Spielhäuschen und eine Schaukel in Frage. Ratsmitglied Ferdinand Sehlinger erkundigte sich nach den Kosten, die Bürgermeister Schmälzle mit 120 000 bis 130 000 Euro bezifferte. Die Summe solle durch Verschiebungen und Veränderungen anderer Projekte sowie durch Mehreinnahmen im Haushalt finanziert werden. „Mit der Umsetzung dieser Maßnahme sind wir dann wieder gut versorgt“, sagte Schmälzle.

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