Einstimmiger Beschluss des Renchener Gemeinderats

Urnenstelen-Anlage wird erweitert

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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23. Mai 2019

Auf der anderen Seite des Hauptweges (im Hintergrund zu sehen) werden weitere Urnenstelen-Anlagen entstehen, die erste noch in diesem Jahr. ©Peter Meier

Mit der Erweiterung der Urnenstelen-Anlage befasste sich der Gemeinderat am Montag. Zudem soll auf dem Renchener Friedhof ein gärtnergepflegtes Grabfeld errichtet werden.
 

In den letzten Jahren wird für einen Verstorbenen mit zunehmender Tendenz eine Urnenbestattung gewünscht. Ein Trend, der sich auch auf dem Renchener Friedhof bemerkbar macht. So ist die vorhandene Urnenstelen-Anlage bis auf vier Kammern vollständig belegt. 
Wie Bürgermeister Bernd Siefermann in der Sitzung des Gemeinderats am Montag berichtete, hat deshalb das Bauamt in Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung eine Gesamtplanung erarbeitet. Diese sieht vor, wie die Stelenanlage im westlichen Teil des Friedhofs spiegelbildlich auf der östlich angrenzenden Fläche fortgesetzt werden kann, also auf der anderen Seite des Hauptweges. Da der neue Bereich etwas größer ist, können drei Bauabschnitte vorgesehen  und je nach Bedarf Urnengräber oder zwei weitere Urnenstelen-Anlagen realisiert werden. Um ein einheitliches Bild zu gewährleisten, sei es erforderlich, so der Hinweis der Verwaltung, dass das bereits vorhandene System der Firma Weiher auch im neuen Teil beibehalten wird. 
Dem Gemeinderat wurde empfohlen, mit der weiteren Umsetzung des ersten Bauabschnitts noch in diesem Jahr zu beginnen, 42 000 Euro stehen im Haushalt bereit. Mit der ersten Stelenanlage stehen wieder 13 Kammern zur Verfügung. Ebenfalls in diesem Jahr soll mit der Umsetzung des gärtnergepflegten Grabfeldes  begonnen werden, in dem dann neben traditionellen Erdbestattungen im Sarg oder in der Urne auch Urnengräber am Baum möglich sein werden. 
Die vorgeschlagene Konzeption für die Erweiterung der Urnenstelen-Anlage sei stimmig und sinnvoll, so Wolfgang Bär (FWV). Auch Werner Bär (CDU) begrüßte die Planung als stimmige Gesamtlösung. 
Der spiegelbildliche Aufbau der Erweiterung ergebe ein sehr ansprechendes Bild, betonte Heinz Schäfer (SPD), zudem stünden dann in diesem Bereich mehrere alternative Bestattungsformen zur Verfügung. Auch in den Urnenkammern betrage die Ruhezeit 20 Jahre, so der Bürgermeister auf seine Frage. Die Gesamtkonzeption und die Realisierung des ersten Bauabschnitts akzeptierte der Gemeinderat einstimmig.

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