Kommunalwahlen in Oppenau

UWO diskutierte über Zukunft des Oppenauer Einzelhandels

Autor: 
red/RK
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20. Mai 2019

Bei der Kanddiatenvorstellung der UWO ging es unter anderem um den Einzelhandel und die Kindergartenplätze in Oppenau. ©Martina Wagner

Die Unabhängige Wählervereinigung Oppenau (Uwo) hatte zur Vorstellung seiner Kandidaten in das Gasthaus »Hirsch« in Oppenau eingeladen. Nach einer Vorstellungsrunde wurden mit Bürgern die aktuellen Themen der Kernstadt Oppenau diskutiert. 

Ein zentrales Punkt war die Situation des Einzelhandels in der Innenstadt. Ein drängendes Problem sei die schlechte Erreichbarkeit der Geschäfte durch die Baumaßnahmen in der Straßburger Straße und die Parkplatzsituation in der Kernstadt, schreibt die Uwo in einer Pressemitteilung. Guido Boschert sprach sich für eine Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung aus, um mehr freie Plätze für Einkaufende zu schaffen. Theo Saathoff plädierte dafür, dass ein Nebeneinander von Parken, Einkaufen und Wohlfühlzonen möglich sein muss, auch im Hinblick auf die anstehende Neugestaltung des Allmendplatzes. Dass die Zukunft des Einzelhandels in Oppenau ganz wesentlich von den Konsumenten abhängt, darin war sich die Diskussionsrunde einig. Allerdings kann kommunale Wirtschaftsförderung und Leerstandsmanagement unterstützen, wenn Renovierung, Erneuerungen oder Neugründungen angestrebt werden, schreibt die Uwo weiter.  

Größere Schlagkraft durch neuen Gewerbeverein

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Hans Kimmig informierte die Teilnehmer, dass sich die bisherige Wirtegemeinschaft und das Stadtmarketing zu einem neuen Gewerbeverein Oppenau zusammengefügt haben. Davon erhofft man sich eine größere Schlagkraft und mehr Rückendeckung aus der Bevölkerung und den Verantwortlichen der Stadt. Für den Einzelhandel und auch für den Tourismus sei  die Außendarstellung eine wichtige Voraussetzung.  Ludwig Cramer bemängelte, dass die Homepage der Stadt Oppenau immer noch nicht dreisprachig ist. Auch in der Tourismuswerbung sollte in Ergänzung zur RTG von der Stadt mehr unternommen werden, um die Sehenswürdigkeiten von Oppenau bekannter zu machen, so Sebastian Harter. 
Ein weiterer Brennpunkt sei der Stadtpark. Patrick Armbruster forderte, man sollte sich unter Berücksichtigung der Bürgerbefragung auf einige wesentliche Eckpunkte für den Park einigen, wie Spielfläche, Minigolf, damit auch Drittmittel beantragt werden können. Julian Schmiederer betonte, dass der Stadtpark für Jung und Alt da sein muss, deshalb sei unbedingt auch auf Barrierefreiheit zu achten.

Kindergarten: Personal zu finden ist schwieriger als Plätze zu schaffen

Eine aktuelle Frage war nach den Möglichkeiten, ausreichend Kindergartenplätze zu schaffen, trotz der Belastung durch die Schulerweiterung. Stadtrat Gerhard Rauscher wies darauf hin, dass es derzeit genügend Kindergartenplätze gibt, man aber keinen Anspruch auf einen bestimmten Ort habe. Es seien auch genügend Möglichkeiten vor allem in Ramsbach und Ibach vorhanden, um noch zusätzliche Plätze zu schaffen. Auch für Oppenau prüfe die Gemeinde,  ob kurzfristig Ausweichflächen genutzt werden können. Inzwischen sei es einfacher, Kindergartenplätze zu schaffen, als qualifiziertes Personal zu finden, wie Wolfgang Groth anmerkte. Veronika Birk wies darauf hin, dass die geplante Waldkindergartengruppe auch zusätzliche Plätze schafft.
Beim Thema Akutversorgung war die Diskussionsrunde der Meinung, dass Lösungen nur im Zusammenspiel mit allen Renchtalgemeinden zu realisieren seien.

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