Neujahrsbrezeln für Schulgemeinde

Vereinigung der Altsasbacher feiert 100-jähriges Bestehen

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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15. Januar 2020

Das 100. Jubiläumsjahr der Vereinigung der Altsasbacher startete mit süßen Leckereien für alle in der Schulgemeinde. Adrian Keller und Schulleiterin Petra Dollhofer gaben das Altsasbacher-Logo aus. ©Roland Spether

Zu ihrem 100. Jubiläumsjahres hat die Vereinigung der Altsasbacher die Schulgemeinde mit Neujahrsbrezeln überrascht. Die Altsasbacher unterstützten seit ihrer Gründung viele Projekte der Heimschule Lender. 

Die Vereinigung der Altsasbacher mit nahezu 7000 Mitgliedern hat sich zum Auftakt ihres 100. Jubiläumsjahres eine leckere Überraschung ausgedacht: Alle in der Schulgemeinde bekamen eine „Neujahrsbrezel“ der etwas anderen Art geschenkt, bei der er sich um das gebackene Altsasbacher-Logo in Form eines Weges handelte. Dieser umrundet einen Kreis. In der Mitte des Kreises befindet sich das Wappen der Gemeinde Sasbach. 

Die Lender und Jung- und Altsasbacher sind untrennbar mit Sasbach verbunden. Seit der Schulgründung durch Franz Xaver Lender 1875 haben unzählige Schüler gesagt: „Ich gehe nach Sasbach in die Schule“. So viele Wege wie nach Sasbach führten, führten dann auch wieder mit überwiegend positiven und erfolgreichen Erfahrungen von hier weg zu Ausbildung, Studium und Beruf im In- und Ausland.

„Ohne die Altsasbacher wäre unser breit gefächertes schulisches Leben nicht denkbar“, so Schulleiterin Petra Dollhofer. Viele Projekte in den Bereichen Musik, Theater, Kunst, Technik oder Schulpartnerschaften wären ohne deren finanzielle Unterstützung mit jährlich mehr als 100 000 Euro nicht möglich. Darüber hinaus freut die Schulleiterin die gute Vernetzung der Altsasbacher und die Verbundenheit mit „ihrer“ Heimschule Lender. Petra Dollhofer. „Es ist schon etwas einmaliges, dass eine Schule einen solchen Förderverein über ein so lange Zeit hat“, sagt Dollhofer. 

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Freundschaft knüpfen

Als Ehemalige am 29. September 1920 den Verein gründeten, war es deren primäres Ziel, die Idee „des unvergesslichen Stifters der Lehranstalt verwirklichen zu helfen, auch weniger Bemittelten den Weg zu höheren Berufen zu ermöglichen“. Wichtig war, das „Freundschaftsband der Altsasbacher“ mit der Heimschule immer wieder neu zu knüpfen. 

Drei Sasbacher bildeten den Vorstand: Pfarrer Sester als Vorsitzender, Lehrer Kühner als Schriftführer und Kaufmann Zink als Kassier. „Die Erkenntnis und das Bewusstsein der großen Wohltaten, welche die alten Schüler in Sasbach empfingen, hat sie angetrieben, auch dem Jungsasbach unserer Tage zum Bewusstsein zu bringen, welch eine Wohltat die Lendersche Lehranstalt für die studierende Jugend ist”. Schon in den Gründerjahren wurde darüber nachgedacht, die Beiträge für die „Beschaffung der Baumittel” für den Erweiterungsbau der Lender zu verwenden und die „kapitalkräftigen” Mitglieder zu motivieren. Denn die Altsasbacher wollten durch finanzielle Hilfen den Kontakt zur Schule lebendig erhalten, „an der sie mit großer Liebe hingen”. Dies geschieht im 100. Jubiläumsjahr durch die Mitfinanzierung der neuen Aula mit der beachtlichen Summe von einer Million Euro.

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