Mit Leichtbau in die mobile Zukunft

Verkehrsminister informierte sich beim Progress-Werk

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red/all
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05. September 2018
Johannes Obrecht (COO), Frank Scherer (Landrat des Ortenaukreises), Bernd Bartmann (CFO), Thomas Marwein (Offenburger Landtagsabgeordneter Buendnis 90/Die Grünen) informierten sich mit Verkehrsminister Winfried Hermann (vorne von links) und Volker Simon (Sprecher/CEO) über das Progress-Werk Oberkirch.

Johannes Obrecht (COO), Frank Scherer (Landrat des Ortenaukreises), Bernd Bartmann (CFO), Thomas Marwein (Offenburger Landtagsabgeordneter Buendnis 90/Die Grünen) informierten sich mit Verkehrsminister Winfried Hermann (vorne von links) und Volker Simon (Sprecher/CEO) über das Progress-Werk Oberkirch. ©PWO

 Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) hat sich beim Progress-Werk Oberkirch (PWO) über innovative Lösungen in der Stahlumformung für die Mobilität von morgen informiert. Er wurde begleitet vom Offenburger Landtagsabgeordneten Thomas Marwein (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied im Verkehrs- und im Wissenschaftsausschuss des Landtags.

Kostenoptimierter Leichtbau, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Produktionsprozess – das sind laut Mitteilung des Unternehmens die Themen, die bei PWO im Mittelpunkt stehen, »wenn es darum geht, unsere Beiträge zum Erreichen der Klimaschutzziele aus dem Pariser Klimaabkommen zu leisten«. So erläuterte Vorstandssprecher Volker Simon: »Auf der Grundlage unserer umfassenden Expertise über das Verhalten von Stahl im Grenzbereich der Umformung entwickeln wir Fertigungsprozesse, mit denen wir immer leichtere Produkte wirtschaftlich fertigen können. So lassen wir zum Beispiel Material gezielt dorthin fließen, wo es gebraucht wird und reduzieren es an anderen Stellen. Und wir fertigen innovative Hybridteile, bei denen wir besonders leichten, hochfesten Stahl und Aluminium miteinander verbinden.«

PWO setze konsequent auf die Digitalisierung seiner Fertigungsprozesse, »um Schritt für Schritt einen digitalen Schatten der gesamten Produktion zu erzeugen, in dem wir entlang des gesamten Fertigungsprozesses vielfältige Daten sammeln«. Deren Auswertung mit Algorithmen erlaube es, die Produktionseffizienz zu steigern und den Materialverbrauch zu vermindern. »Dabei reduzieren wir zugleich Energiebedarf, Emissionen, Abwässer und Abfälle je Produktionseinheit.«

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Winfried Hermann: »Wir brauchen für den Klimaschutz effizientere Fahrzeuge. Aber auch bei der Herstellung kann die Automobilindustrie mit Hilfe der Digitalisierung und mit bewusstem Ressourceneinsatz künftig noch umweltschonender werden.« Am Beispiel von PWO sei gut zu sehen, wie die Anforderungen an klimaverträgliche Produktion und zukunftsorientierte Arbeitsplätze miteinander verbunden werden können.«

Über 1000 Produkte

Das 1919 gegründete Unternehmen PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie bei der Entwicklung und Fertigung von Metallkomponenten und Subsystemen in Leichtbauweise. Sämtliche der mehr als 1000 Produkte des Konzerns dienen der Sicherheit und dem Komfort im Automobil. Mehr als 90 Prozent des Umsatzes sind unabhängig von der Art des Fahrzeugantriebs. Das Unternehmen zählt rund 3400 Beschäftigte auf drei Kontinenten, an fünf Produktions- und vier Montagestandorten.

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