Abschied in Kappelrodeck

Vier bekannte Gesichter der Gemeinde gehen in Rente

Autor: 
red/hei
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
09. November 2018
Vier langjährige Stützen der Gemeinde Kappelrodeck gehen in den Ruhestand (von links): Danielle Lamm, Personalratsvorsitzende Sonja Schimonowitsch, Renate Strack, Ruth Jung, Bürgermeister Stefan Hattenbach und Lothar Morgenthaler.

Vier langjährige Stützen der Gemeinde Kappelrodeck gehen in den Ruhestand (von links): Danielle Lamm, Personalratsvorsitzende Sonja Schimonowitsch, Renate Strack, Ruth Jung, Bürgermeister Stefan Hattenbach und Lothar Morgenthaler. © Gemeinde Kappelrodeck

Die Vielfalt der Aufgaben einer Gemeinde wurde deutlich, als Kappelrodecks Bürgermeister Stefan Hattenbach vier verdiente Mitarbeiter im Beisein zahlreicher Kollegen in den Ruhestand verabschiedete. 111 Dienstjahre Erfahrung gehen dadurch verloren.

Obwohl für jeden einzelnen trotz schwieriger Arbeitsmarktlage frühzeitig gute Nachfolgen geschaffen wurden, ging mit den vier in Kappelrodeck verabschiedeten Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und ihren 111 Dienstjahren laut Presseinfo »ein gigantisches Ausmaß an Kompetenz und Erfahrung«. 

Dies sei gepaart mit einem weit über das Normalmaß hinausgehenden Engagement, das in der Gemeinde positive Spuren hinterlassen habe, so Hattenbach. Alle scheiden 2018 aus dem aktiven Dienst für die Gemeinde Kappelrodeck aus. Ihnen dankte auch Personalratsvorsitzende Sonja Schimonowitsch.

Danielle Lamm arbeitete seit der Schwimmbadsaison 1992 im Freibad als Kassiererin, bei der Einlasskontrolle und auch in der Reinigung. Zusätzlich war sie seit 1995 Pächterin des dortigen Kiosks. Sie trug laut Hattenbach sehr viel zur familiären Atmosphäre im Bad bei, sie sei das Gesicht des Schwimmbads gewesen.

Bauherren geholfen

- Anzeige -

Renate Strack kam als Quereinsteigerin 1981 zur Gemeinde, wo sie sich schnell in den Baubereich einarbeitete und seitdem »mit riesigem Einsatz« flexibel und kompetent gewirkt habe. Hunderten Bauherren habe sie geholfen, ihren Wohntraum zu verwirklichen, war für Hunderte Häuslebauer beim Grundstückserwerb der »ideale Erstkontakt« – beispielsweise im Baugebiet Schloßacker.

Über Nacht geputzt

Ruth Jung arbeitete seit 1989 als Reinigungskraft in der Achertalhalle für die Gemeinde. Teilweise mit Nachtschichten hat sie laut Hattenbach für die meisten Hallennutzer im Verborgenen dafür gesorgt, dass die gut ausgelastete Achertalhalle nach jeder Veranstaltung wieder blitzblank war. Dabei habe sie ein Höchstmaß an Flexibilität und Gewissenhaftigkeit bewiesen.

Mit Lothar Morgenthaler verlasse ein überaus beliebter Bauhof-Kollege das dortige Team. 1999 war er zur Gemeinde Kappelrodeck gewechselt, seitdem verantwortete er dessen großes Aufgabenspektrum mit. Unaufgeregt, zuverlässig, überlegt zupackend und mit großem Engagement und Können sei der Fautenbacher eine wichtige Stütze gewesen, von seiner Erfahrung hätten zahlreiche jüngere Mitarbeiter profitieren können. 

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

Stadtverwaltung legt Übersicht vor
vor 3 Stunden
Die Acherner Einsegnungshalle auf dem Friedhof soll saniert werden. In welchem Ausmaß muss noch festgelegt werden.  
Wegen Asphaltierungsarbeiten ist die obere Hauptstraße in Oberkirch voll gesperrt. Wenn es gut läuft, sollen die Bauarbeiten am Freitag abgeschlossen sein. Weniger gut sieht es für die Bäume aus, die auf der Nordseite der Straße geplant waren.
Oberkircher Hauptstraße
vor 6 Stunden
Noch mindestens bis Ende dieser Woche zwingt die Baustelle in der oberen Hauptstraße Autofahrer zu Umwegen. Um die Begleitumstände der Arbeiten ging es am Montag im Bau- und Umweltausschuss. Als Streitpunkt erwiesen sich die Bäume
Der Parkplatz zwischen Bahnhofsgebäude und Josef-Geldreich-Straße in Oberkirch soll eine zusätzliche Abfahrt erhalten.
Oberkirch
vor 6 Stunden
Die Stadt Oberkirch will Autofahrern die Zufahrt zum östlichen Bahnhofs­parkplatz erleichtern. Der Bau einer neuen Ausfahrt, dem der Bau- und Umweltausschuss am Montag zugestimmt hat, geht aber auf Kosten der Parkplätze.
Das neue Spielgerät auf dem Spielplatz in der Scheffelstraße soll dem Wappentier der Walachei nachempfunden werden – dann allerdings nicht wie auf der Grafik, sondern in deren Farben Rot und Grau.
Oberkircher Scheffelstraße
vor 7 Stunden
Der Spielplatz in der Scheffelstraße erhält ein neues Spielgerät – eine Kombination aus Rutsche, Wackelbrücke und Klettergerüst. Seine Form ist maßgeschneidert – die Stabhalterei Walachei könnte dafür Pate stehen.
Lautenbach
vor 8 Stunden
Ein Unbekannter ist in der Nacht von Sonntag auf Montag in ein Lautenbacher Hotel eingebrochen. Dort riss er einen Zimmertresor aus seiner Halterung und versuchte den Haupttresor zu knacken. 
Eine intensive Diskussion löste der Sasbacher Bürgermeister Gregbor Bühler mit seinem Vorschlag aus, die Zahl der Gemeinderäte zu reduzieren.
Vorschlag abgelehnt
vor 9 Stunden
Die Zahl der Sasbacher Gemeinderäte wird zur Kommunalwahl 2019 nicht reduziert, vorerst zumindest. Denn die Sasbacher Gemeinderäte lehnten am Montag mit zehn Nein-, sechs Jastimmen und drei Enthaltungen einen entsprechenden Vorschlag ab.
Ulmer Hexensud am 11.11. bei Bauhöfer eingebraut
vor 12 Stunden
300 Vertreter regionaler Narrenzünfte standen am Sonntag beim Einbrauen des Ulmer Hexensuds Pate. Das närrische Gebräu wurde unter der Aufsicht von Hexensudbraumeister Alexander Schneider und den Galgenberghexen aus Renchen mit vielen Zaubersprüchen im Braukessel angerührt.
Aus nach zehn Jahren
vor 14 Stunden
Der Laufer Bürgermeister Oliver Rastetter möchte nächstes Jahr nicht mehr als Kreisrat kandidieren. Als Begründung nennt er seinen Beruf als Bürgermeister und sein weiter wachsendes ehrenamtliches Engagement im Ort.
Fachwerk bleibt ein Thema in Sasbachwalden, auch wenn die Ortsbausatzung modernisiert werden soll. 2020 soll voraussichtlich die Talstraße vom Land erneuert werden.
Neue Bauvorschriften
vor 15 Stunden
Auch wenn die Ortsbausatzung in Sasbachwalden modernisiert wird, soll Fachwerk ein Thema bleiben. Eine Expertengruppe soll die Gemeinde dabei beratend unterstützen.
Höchste Auszeichnung des Ortenauer Narrenbundes
vor 15 Stunden
Bei der Fasnachts-Eröffnung der Narrenzunft Appenweier (NZA) hatte Karl Hansert vom  Ortenauer Narrenbund  (ONB) einen Überraschungs-Programmpunkt. Er überreichte den Eheleuten Inge und Waldemar Sauer den Quintessenz-Orden, die höchste Auszeichnung, die der ONB zu vergeben hat.  
Mit Tragseil und Laufwagen beförderte ein Forstunternehmen aus Österreich in der vergangenen Woche die im Lierbachtal gefällten Bäume an die K5370. Ein ganzer Hang war der Trockenheit und dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen.
»Kosten sind hier doppelt so hoch«
vor 15 Stunden
Ein Forstunternehmen aus Österreich rückte in der vergangenen Woche im Lierbachtal an, um mit einer speziellen Technik einen ganzen Hang an der K 5370 abzuernten. Insgesamt 750 Festmeter Holz mussten infolge von Borkenkäferbefall und Trockenschäden gefällt werden.  
Appenweierer Narren starten in die "fünfte Jahreszeit"
vor 20 Stunden
Am Sonntag eröffnete die Narrenzunft Appenweier bei »Kaiserwetter« die »fünfte Jahreszeit«. Narrentaufe, Ehrungen und ein buntes Programm sorgten bei »vollem Haus« für Top-Stimmung. Höhepunkt war die Verleihung des ONB-Quintessenz-Ordens an Inge und Waldemar Sauer.