Exkursion des Renchener Agenda-Kreises »Landwirtschaft – Natur – Umwelt«

Vom Müllener Wehr bis zum Rhein

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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20. April 2019

Eine Exkursion entlang der Rench und des Flutkanals bis zur Rhein-Mündung veranstaltete der Agenda-Arbeitskreis. ©Peter Meier

»Gewässer« standen beim Agenda-Arbeitskreis »Landwirtschaft – Natur – Umwelt« in den vergangenen Monaten im Vordergrund – vom Gewässerlehrpfad bis zur Veranstaltung »Lebensraum Rench«. Abschluss war eine Exkursion entlang von Rench und Flutkanal bis zur Mündung in den Rhein.

30 Teilnehmer konnte Egon Busam, der mit Diana Brandstetter den Arbeitskreis leitet, begrüßen. Klaus Jülg stellte die Rench mit ihren 58 Kilometern vor und erinnerte an das jahrhundertelange Hochwasser-Problem vor allem ab Oberkirch. Unter Tulla habe man ab 1810 mit dem Ausbau des Rheins und der großen Schwarzwaldnebenflüsse begonnen. Dieser habe viel Land nutzbar gemacht, allerdings mit ökologischen Nachteilen. Nach wie vor sei die Verbesserung des Hochwasserschutzes eine wichtige Aufgabe. Hier käme der Acher-Rench-Korrektion (AREKO) und dem Abzweigbauwerk in Erlach mit dem Anschluss der Rench an den Flutkanal eine besondere Bedeutung zu. 
Natürlicher Lauf
Vor über 25 Jahren hätten Maßnahmen zur Gewässerentwicklung und -ökologie begonnen, um große Abschnitte naturnah umzugestalten und die Durchlässigkeit für Wanderfische herzustellen, wie jüngst beim Müllener Wehr. Durch das renaturierte Teilstück zwischen Stadelhofen und Erlach könne der Fluss durch den Rückbau des rechtsseitigen Damms wieder seinen natürlichen Lauf nehmen.
Weiter ging es zum Abzweigbauwerk Erlach, am Kanal entlang bis zur Bannfurter Brücke. Die Querspange zwischen alter Rench und Flutkanal, das Absturzbauwerk bei Memprechtshofen und die Retentionsflächen wurden in Augenschein genommen. Jülg verstand es, die Funktionen anschaulich zu erklären und ging auf geplante Projekte ein. 
Von der Mündung der Rench in den Rhein führte dann der Weg entlang der renaturierten Alten Rench in den Maiwald, wo in »Steffis Kaffestübchen« der Abschluss stattfand.

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