Gut besuchtes Pfarrfest

Wagshurst erlebt einen Bilderbuchtag

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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11. September 2018

Fledermäuse, Gespenster und viele Kinder sorgten am Festsonntag für viel Freude unter den Besuchern des Wagshurster Pfarrfestes. Das Bild zeigt die Kinder vom Kindergarten mit ihrem Singspiel von spaßigen Gespenstern auf der Burg Eulenstein. ©Roland Spether

Lustige Fledermäuse »flatterten« um die Kirche. Spaßige Gespenster wurden plötzlich sichtbar und sorgten für viel Freude. Aber auch andere Gruppen trugen zu einem rundum gelungenen Pfarrfest in Wagshurst bei.

Als die alte Turmuhr zwölf Uhr schlug, trafen sich Gespenster und Fledermäuse zum fröhlichen Fest auf »Burg Eulenstein«, feierten, bis es hell wurde und weckten den Burgherrn aus dessen geruhsamem Schlaf. Es machte viel Freude, die Mädchen und Jungen vom Kindergarten zu erleben, die mit ihren Erzieherinnen ein tolles Singspiel aufführten und Riesenapplaus bekamen. Denn die KiTa-Ferien sind erst seit Kurzem zu Ende und deshalb war das Lob umso größer, dass dieses Stück mit lieben Gespenstern und netten Fledermäusen einstudiert wurde.
Erlös ist fest verplant
Die Sommerferien verabschiedeten sich  mit einem Bilderbuchtag, so dass das Fest rund um die Johannes-Kirche mit Hilfe vieler weltlicher und kirchlicher Gruppen und Vereine auch ein letzter supertoller Ferientag war.
Seit 1971 gibt es dieses Fest, das sich zu einem kleinen Dorffest entwickelte und unter der Regie der Festwirte Rosa König und Nikolaus Berger ein voller Erfolg war. An beiden Tagen kamen viele Gäste auf den Festplatz zwischen Pfarrheim und Kirche, wo die Verantwortlichen ein buntes Programm für jedes Alter vorbereitet hatten. Ob Spiel und Spaß in einer Spielstraße, Musik in allen Variationen oder Führung mit Pfarrer Ludwig Hönlinger durch die Kirche von 1898, es wurde einiges geboten und alle engagierten sich für den »Vergelts-Gott-Tarif«. Denn das Geld fließt in die Erneuerung der Sitzpolster in der Kirche und in die Neugestaltung des Gestühls. 
Wie es sich für ein zünftiges Fest in Wagshurst gehört, wurde dieses mit einem Fassanstich eröffnet, den Pfarrer Martin Karl treffsicher vornahm. Die Jugendkapelle des Musikvereins sorgte musikalisch für frohe Laune, bevor im sehr gut besuchten Festzelt ein bunter Unterhaltungsabend mit dem Gemischten Chor Frohsinn und der Schlechtwetter-Kapelle über die Bühne ging. Der Festsonntag begann mit einem Familiengottesdienst, den Pfarrer Martin Karl leitete und die Band Laudate mit modernen geistlichen Liedern mitgestaltete. Das Familien-Gottesdienstteam hatte diesen unter das Thema »Gemeinde ist wie ein Netz, das alle verbindet« gestellt. So wurde aus vielen Fäden ein Netz geknüpft, die Farben symbolisierten Liebe, Hoffnung und Freude, aber auch Trauer und Wärme und Licht für andere.
In luftige Höhen
Die unsichtbaren Fäden der Liebe Gottes hielte das Netz zusammen. Mit diesen farbenfrohen Zeichen der Verbundenheit, der Aufnahme von Heike Genter in das Gemeindeteam mit dessen neuen Sprecherinnen Rosa König und Angelika Baro ging es hinaus auf den Festplatz, wo die Trachtenkapelle Wagshurst zum Frühschoppen aufspielte.
Am Nachmittag ging das Programm weiter mit dem Kinderchor des Gesangvereins im Stile der Sportfreunde Stiller. Wer eine Fahrt mit dem Kran von Ulrich Berger in luftige Höhe nicht verpasste, hatte eine traumhafte Aussicht ins Land hinein. Unten auf dem Boden erfreuten die Harmonika-Freunde und abends waren alle noch zum offenen Singen eingeladen.

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