Ottenhöfen

Wegen B500: Parkhaus für Ottenhöfen im Gespräch

Autor: 
Nicole Rendler
Lesezeit 2 Minuten
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16. Juni 2017

Wie weit Ottenhöfen in das Verkehrskonzept zur Schwarzwaldhochstraße eingebunden werden kann, etwa durch zusätzliche Parkplätze oder ein Parkhaus, wird in den kommenden Monaten entschieden. ©Katrin Stöver

Die Verkehrssituation entlang der Schwarzwaldhochstraße ist seit Jahren angespannt. Neue touristische Großprojekte dürften die Lage noch verschärfen, weshalb mehrere Lösungen angedacht werden. Auch ein Parkhaus in Ottenhöfen war bereits im Gespräch.
 

Eine dreistündige Informationsfahrt zum Verkehrskonzept Nationalpark Schwarzwald veranstalte kürzlich der Freudenstädter Landrat Klaus Rückert, zugleich noch Vorsitzender des Nationalparkrates und mit dem Baiersbronner Bürgermeister Michael Ruf, der auch Vorsitzender des Vereines Nationalparkregion Schwarzwald ist, relativ aktiv auf diesem Gebiet. Bei dieser Fahrt machten sich die Beteiligten einige Gedanken, wie sie das zu erwartende Verkehrschaos an der B 500 in den Griff bekommen können. Mit im Boot sind noch die Nationalparkverwaltung sowie die Nationalparkregion mit den beteiligten Kommunen mit fachlicher Begleitung durch die Planungsbüros PTV-Group und Kohl & Partner. Aufbauend auf der Vorstudie zum Verkehrskonzept vom September 2015 soll nun eine Verkehrskonzeption ausgearbeitet werden.
Um den wachsenden Zustrom von Autos ins Höhengebiet abzubremsen, brachte Landrat Klaus Rückert auch den Bau von Parkhäusern ins Gespräch, etwa in Bad Griesbach oder Ottenhöfen, das aufgrund seiner Lage aber dafür kaum in Frage kommen dürfte. Mit an Bord bei dieser Informationsfahrt war auch der Ottenhöfener Bürgermeister Hans-Jürgen Decker.
Wie er auf Anfrage der Acher-Rench-Zeitung zu diesen Plänen informierte, »sind wir im Achertal und selbstverständlich auch im Mühlendorf brennend daran interessiert, dass die notwendige Verkehrslenkung und der Ausbau des ÖPNVs mit den entsprechenden Lösungsansätzen im Verkehrskonzept eingehend beleuchtet werden.«
Denn die L 87 sei eine der kürzesten und am besten ausgebauten Zufahrtsstraßen von der Rheinebene bis in das Höhengebiet und damit zum Nationalpark Schwarzwald. Gleichzeitig befinde sich im Mühlendorf der Endbahnhof der Bahnstrecke Achern – Ottenhöfen. 
Das Angebot entscheidet
Die Beantwortung der Frage, ob ein Parkhaus oder etwa die Schaffung von weiteren Parkplätzen in Ottenhöfen im Schwarzwald oder in Seebach oder an anderen Standorten/Tälern Sinn macht, werde letztendlich jedoch im Verkehrskonzept zu erfolgen haben.
Sicher sei aber, dass die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs nur dann gesteigert werden könne, wenn die entsprechenden Verbindungen ganzjährig, in einem annehmbaren Stunden-Takt angeboten werden und obendrein die Nutzung verlässlich und für den Gast und die Bevölkerung  möglichst einfach ist, so Hans-Jürgen Decker. 
Eine spannende Frage werde jedoch sein – und daran werde das Verkehrskonzept sicherlich auch gemessen werden – wie man dem Alltags- und dem Tourismusverkehr gleichermaßen gerecht werden kann: »Und dies werden wir von der Ortenauer Seite, genauso wie dies in den Landkreisen Freudenstadt oder Rastatt geschieht, aktiv und konstruktiv mitbegleiten.«

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