Oppenau

Weißtannenturm: Einweihung im Mai

Simon Allgeier
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26. März 2015

Seit wenigen Tagen präsentiert sich der Oppenauer Weißtannenturm auf dem Buchkopf ohne Gerüst. ©Holzzentrum Huber

Seit Wochenbeginn präsentiert sich der Oppenauer Weißtannenturm auf dem Buchkopf ohne Gerüst. Eine Begehung des 29 Meter hohen Bauwerks ist bereits möglich, mit der offiziellen Einweihung will die Stadt jedoch noch bis Mai warten.

Nach knapp fünf Monaten Bauzeit kann Günter Huber seit Wochenanfang aufatmen. Mittlerweile ist das Gerüst am Weißtannenturm auf dem Buchkopf abgebaut. »Es hatte den Turm massiv eingeschneit, so dass man zeitweise nur noch schwer herangekommen ist«, sagt Altstadtrat Huber, dessen Unternehmen den Turmbau im Auftrag der Stadt verantwortete. Von dem unfertigen Zustand ließen sich Wanderer und Schneeschuhläufer indes nicht abschrecken. Vor allem an Wochenenden beobachtete Huber einen Besucheransturm auf den vom Gleitschirmstartplatz Roßbühl sowie von der Renchtalhütte aus gut zu erreichenden Turm. Der Aufstieg auf das 29 Meter hohe, in Brettsperrholzbauweise hergestellte Bauwerk ist mittlerweile möglich, erklärt Huber. Einweihen will die Stadt den Turm voraussichtlich allerdings erst im Mai, bis dahin soll auch der endgültige Name für den Weißtannenturm gefunden sein.

Nachdem Ende November die einzelnen Teile des im  Acherner Gewerbegebiet Heid produzierten Turms auf den Buchkopf transportiert und dort aufgestellt worden waren, setzte auch schon der Winter auf dem rund 900 Meter hohen Berg ein, von dem aus sich ein weiter Blick über das Maisachtal und bei gutem Wetter bis zu den Vogesen bietet. »Die winterlichen Bedingungen haben den Baubetrieb eingebremst«, erklärt Huber. Regen und Schnee erschwerten bereits wenige Tage nach der Errichtung die Arbeiten. Rückblickend ist Günter Huber froh, dass trotz der teilweise anspruchsvollen Arbeistbedingungen keine Unfälle zu verzeichnen waren.

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Arbeiten abgeschlossen

Inzwischen sind die Arbeiten am Turm weitestgehend abgeschlossen. Außen und Innen wurde er zusätzlich mit einer Tannenverschindelung beplankt, die als zusätzlicher Schutz der Tragplattenkonstruktion gegen Wettereinflüsse dienen soll. Huber ist überzeugt: »So wird der Turm für viele Generationen ein erlebnisreiches Bauwerk sein.« Im Kern des sechseckigen Bauwerks, von dem drei Ecken offen sind, steht ein selbsttragendes Treppenhaussystem. »Die acht massiven Stockwerksdecken können beim Besteigen der 144 Treppenstufen genutzt werden, um immer wieder innezuhalten und von den Etagen aus die  landschaftlichen Ausblicke zu genießen«, erläutert Huber. Der Vorteil dieser Ausführung sei, dass auch Besucher mit leicht ausgeprägter Höhenangst den Aufsteig wagen könnten. Oben angekommen bietet die Kanzel mit sechs Öffnungen einen Panoramablick über die Bergwelt, das Oppenauer Tal und die Rheinebene.

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