Oppenau

Weißtannenturm heißt jetzt Buchkopfturm

Autor: 
Simon Allgeier
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
22. April 2015

Der »Buchkopfturm Oppenau«, wie der 28 Meter hohe Weißtannenturm seit Montagabend offiziell heißt, soll am Vatertag, dem 14. Mai, eingeweiht werden. Begehbar ist der Aussichtsturm bereits seit einigen Wochen. ©Hubert Grimmig

Der »Buchkopfturm Oppenau« soll am 14. Mai, dem Vatertag, offiziell eingeweiht werden. Auf den Namen für den 28 Meter hohen Weißtannenturm einigte sich am Montagabend der Gemeinderat Oppenau einstimmig.

Der von der Stadtverwaltung Oppenau jüngst gestartete zweite Anlauf für die Findung eines originellen Namens für den Weißtannenturm brachte nochmals eine ganze Reihe neuer Vorschläge. Insgesamt 41 mögliche Namen für das imposante Bauwerk umfasste die Liste, mit der sich der Gemeinderat Oppenau am Montagabend auseinanderzusetzen hatte.

An der Präferenz der Bürger für den Namen »Buchkopfturm Oppenau« hatte sich indes seit der letzten Abstimmung im März nichts geändert: Entfielen damals bereits zwölf Stimmen bei einer Bürgerumfrage auf den »Buchkopfturm«, waren es nun 34 Bürger, die sich diesen Namen für den Weißtannenturm wünschten.

- Anzeige -

»Der Buchkopfturm hat zwar die meisten Stimmen, aber 66 haben einen anderen Namen gewählt«, kommentierte CDU-Fraktionsvorsitzender Roland Erdrich das Ergebnis der Umfrage. Seine Fraktion hatte zuletzt den Namen »Erlebnisturm Oppenau« favorisiert. Wichtig sei nun jedoch, dass »das Kind einen Namen bekommt«, meinte Erdrich.

Die offizielle Einweihung des Turms, bei der auch Ehrengäste anwesend sein sollen, hat die Stadtverwaltung auf den 14. Mai, Christi-Himmelfahrt und gleichzeitig Vatertag, terminiert, gab Bürgermeister Thomas Grieser bekannt. Um 11 Uhr soll dann die Zeremonie beginnen. »Die Einladungen müssen raus«, erklärte Erdrich und betonte, dass wenngleich er einen anderen Favoriten hatte, er sich mit den Namen »Buchkopfturm Oppenau« anfreunden könne.

Auf den Vorschlag des Bürgermeisters, schriftlich und damit geheim über den künftigen Namen für den Turm abzustimmen, verzichtete der Gemeinderat auf Vorschlag von Klaus Schmiederer (CDU). Die Abstimmung über den Namen »Buchkopfturm Oppenau« sei eine »elegante Lösung«. Das abschließende Votum des Gemeinderats fiel einstimmig aus.

Hintergrund

Weitere Namensvorschläge:

41 Vorschläge lagen dem Gemeinderat am Montagabend für den künftigen Namen des Weißtannenturms vor, in der Sitzung im März waren es lediglich 13 gewesen. 34 Stimmen entfielen nun auf den »Buchkopfturm Oppenau«, gefolgt vom »Panoramaturm Oppenau« (10) und dem »Schwarzwaldgucker Oppenau« und »Himmelsblick Turm« mit jeweils 5 Stimmen. Vier Bürger votierten für den »Schwarzwald Tower«. Die Umfrage förderte auch originelle Ideen zutage, so wurden beispielsweise der »Shiva Tower«, Auerhahnblick« oder »Glasmännleinturm« genannt.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

Die Herde der Wäldeles in Baden-Baden mit 50 Rindern ist durch die hohen FFH-Auflagen in Gefahr.
vor 2 Stunden
Familie kämpft ums Überleben
Qualitativ hochwertiges Rindfleisch direkt vom Erzeuger – was für Verbraucher gut klingt, ist für die Landwirte, die einen eigenen Bauernhof betreiben, harte Arbeit und oftmals mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Der BLHV Achern zeigte das am Beispiel der Familie Wäldele aus Steinbach. 
Dem Vorwurf der Jagdwilderei sah sich ein angeklagter Jäger vor dem Amtsgericht Oberkirch ausgesetzt, nachdem er auf einen Rehbock geschossen hatte.
vor 5 Stunden
Verzicht auf Vor-Ort-Termin
Der Vorwurf gegen einen 56-jährigen Oberkircher wog schwer: Wegen Jagdwilderei hatte ihn die Staatsanwaltschaft angeklagt. Am Ende des Prozesses vor dem Oberkircher Amtsgericht blieb davon allerdings nichts mehr übrig.
vor 5 Stunden
Bad Peterstal-Griesbach
33 Jahre war der Kommandowagen der Feuerwehr Bad Peterstal-Griesbach im Einsatz. Das Ersatzfahrzeug wurde beim Feuerwehrfest der Öffentlichkeit vorgestellt und geweiht.
vor 7 Stunden
Helmut Huber
Am Samstag, 12. Oktober, veranstaltet die Stadt Wehr einen Festakt zu Ehren von Helmut Huber. Der gebürtige Bottenauer, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert hat, erhält bei dieser Gelegenheit die Ehrenbürgerrechte.  
Handwerkervorführungen waren unter anderem bei der 700-Jahr-Feier auf dem Schollenhof in Wagshurst zu sehen.
vor 7 Stunden
700-Jähriges in Wagshurst gefeiert
Einen derartigen Andrang an Menschen hat der Schollenhof in den 700 Jahren seiner Geschichte sicher noch nie erlebt. Beim Festwochenende, an dem die sieben Jahrhunderte dieses traditionsreichen Hofs gefeiert wurden, herrschte zwei Tage lang Hochbetrieb.
Feuerwehrfest in Bad Peterstal, wo die Feuerwehrkameraden ihre Gäste bewirteten und für musikalische Unterhaltung gesorgt hatten.
vor 7 Stunden
Fest mit Großem Zapfenstreich
Ein einziger Schlag genügte am Sonntag dem Kommandanten der Abteilung Bad Peterstal Stefan Huber, um das Fass mit Freibier anzustechen und so das diesjährige Feuerwehrfest zu eröffnen. 
Mit Gitarre und spitzem Humor eröffnete Jörg Kräuter am Freitag die neue Saison im »Ku-Stall«.
vor 7 Stunden
Bühler Kabarettist
Einen klasse Saisonauftakt feierte am Freitag der »Ku-Stall« mit dem Bühler Kabarettisten Jörg Kräuter. Der selbst ernannte König von Baden rechnete mit »Der InvenTour« ab – nach eigener Aussage ein Programm ohne jeglichen Sinn und Verstand. 
Ausgelassene Stimmung herrschte bei der Winzerkirwi – hier die Trachtentänzer aus Kappelrodeck und Mühlenbach mit dem schönen Bogentanz.
vor 7 Stunden
Zufriedene Bilanz
Rundum zufrieden sind die Organisatoren der Kappelrodecker Winzerkirwi. Neben dem ansprechenden Rahmenprogramm spielte den »Machern« das tolle Spätsommerwetter in die Hände.
Klaus-Ulrich Moeller in seinem beeindruckenden Parforceritt durch aktuelle Politik und Gesellschaft, unter anderem als Platt snakender Krabbenfischer.
vor 7 Stunden
»Warum bohren wir nicht nach Schnaps«
»Der Skoptimist« heißt das neuestes Buch von Klaus-Ulrich Moeller.  Als Skeptiker und Optimist unterhielt der satirische  Beobachter am Freitag in der Mediathek Oberkirch. Dabei machte er vor  keiner Vorstandstür, keiner Polit-Floskel und keinem Tabu aus dem Alltagsleben  halt.
60 Jahre Menschlichkeit im Zeichen des Roten Kreuzes sind beim Sasbacher DRK angesagt – hier vier der »Gründerväter« des Sasbacher DRK mit Bürgermeister Gregor Bühler (links) und dem Kreisvorsitzender Felix Brenneisen (Dritter von links).
vor 7 Stunden
Gründungsmitglieder geehrt
Das Sasbacher DRK beging am Sonntag sein 60-jähriges Bestehen, wobei einige Gründerväter geehrt wurden. Doch das war nicht der einzige Anlass zum Feiern.
Mit einem klasse Orgelkonzert faszinierten Simon Fallert (links) und Hendrik Benz in der Jugendkirche.
vor 7 Stunden
Beeindruckendes Konzert
Rauschenden Beifall ernteten Simon Fallert und Hendrik Benz am Sonntag in der Fautenbacher Jugendkirche für ihr Konzert »Orgel Reloaded – die Königin steht Kopf«. Dabei spielten sie Musik, die eigentlich gar nicht für das Kircheninstrument komponiert wurde.
20 Jahre Elektro Birk: Zur Feier des Tages sprach Professor Volker Quaschning in der Erwin-Braun-Halle über nachhaltige Energieversorgung und gab Impulse zum Klimaschutz.
vor 7 Stunden
Oberkirch
Zum Geburtstag der Firma Elektro-Birk hat Professor Volker Quaschning aus Berlin mit einem flammenden Appell ein Umdenken beim Thema Ende des CO2-Ausstoßes gefordert. Der Klimawandel sei schon in vollem Gange, man könne ihn aber stoppen. 

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -