Sasbachwalden

Weitere Flüchtlinge sind in Sasbachwalden angekommen

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 2 Minuten
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10. September 2015
Ankunft und Entladung einer der fünf LKWs an Hilfsgütern, die der Ortenauer Narrenbund und die Brauerei Bauhöfer im ganzen Ortenaukreis sammelte.

Ankunft und Entladung einer der fünf LKWs an Hilfsgütern, die der Ortenauer Narrenbund und die Brauerei Bauhöfer im ganzen Ortenaukreis sammelte.

Auch in der Nacht zum Donnerstag kamen weitere Busse mit Flüchtlingen in Sasbachwalden an. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist groß

Die Welle der Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge im »Bel Air« ist riesengroß. Aus dem ganzen Ortenaukreis werden Kleider, Spielsachen und allerlei Dinge für den täglichen Bedarf angefahren.

Allein bei der Spendenaktion des Ortenauer Narrenbundes und der Brauerei Bauhöfer kamen fünf Lastwagen-Ladungen mit jeweils 20 Tonnen Material zusammen. Deshalb ist die Kleiderkammer im »Bel Air« derzeit auch prall gefüllt und die freiwilligen Helfer stehen wahrlich vor einem Berg von Arbeit, die vielen und überwiegend gut erhaltenen Kleidungsstücke zu sichten und zu sortieren.

Vorläufiger Stopp

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»Was noch auf dem Weg ist, kann kommen, wir bitten um einen vorläufigen Stopp der Lieferungen«, so Angela Dorn vom Helferkreis. Sicherlich würden auch weiterhin Kleidungsstücke vor allem für den Winter benötigt, zumal langfristig mit immer neuen Flüchtlingen in die »Bedarfsorientierte Erstaufnahmeeinrichtung« (BEA) im »Bel Air« gerechnet wird. Was derzeit noch benötigt wird, ist Unterwäsche vor allem für die vielen jungen Männer zwischen 20 und 30 Jahren, ebenso für die Kinder und Frauen. Wer warme Jacken, Pullover und Sachen für den Winter für Frauen und Männer in kleinen Größen wie L und M hat, kann sie für den in absehbarer Zeit anstehenden Winter und den sicherlich benötigten Bedarf bereithalten. 

Das DRK hat zwei Container auf dem Parkplatz beim Schwimmbad aufgestellt, in die entsprechend gut erhaltene und verpackte Kleidungsstücke eingeworfen werden können. Sehr wichtig wäre auch, ein kostenloses WLan einzurichten, damit die Flüchtlinge über ihre Handys oder Computer Kontakt mit ihren Familien aufnehmen können. Der Empfang im Höhengebiet ist nicht optimal und viele Handys funktionieren nicht, vielleicht gibt es auch für dieses Problem eine Lösung. Wer irgendwie helfen will, ist willkommen, er sollte aber vorher mit den Verantwortlichen Kontakt aufnehmen.

Derweil kamen in Sasbachwalden weitere Busse mit Flüchtlingen an. Ein Bus erreichte in der Nacht auf Donnerstag um zwei Uhr das »Bel Air«, zwei weitere Busse waren um 6 Uhr morgens am ehemaligen Hotel angekommen.

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