Bürgermeister über den Ehrenbürger

Wie soll in Lauf an Dieter Thomas Heck erinnert werden?

Autor: 
Matthias Heidinger
Lesezeit 2 Minuten
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15. September 2018
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(Bild 1/2) Dieter Thomas Heck. ©Archivfoto: Iris Rothe

Am 23. August verstarb der ehemalige Showmaster Dieter Thomas Heck. Weil er mehr als zwei Jahrzehnte in Lauf gewohnt hat, war dort die Bestürzung besonders groß. Wie möchte die Gemeinde ihres Ehrenbürgers künftig gedenken? Das haben wir Bürgermeister Oliver Rastetter gefragt.

Herr Rastetter, der Tod von Dieter Thomas Heck am 23. August war eine traurige Nachricht speziell für Lauf. Wie haben Sie die Reaktionen im Dorf wahrgenommen?

Oliver Rastetter: Die Bevölkerung unserer Gemeinde war von dieser traurigen Nachricht tief betroffen. Schließlich hat Dieter Thomas Heck lange in Lauf gelebt und sich zum Wohl der Dorfgemeinschaft engagiert.

Und Sie persönlich?

Rastetter: Auch persönlich ging mir sein Tod sehr nahe. Wir hatten schöne gemeinsame Stunden, sei es beim Leonhardusritt, in der Gaststätte Glashütte im Kreis seiner Freunde oder auch ganz privat.  

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Sicher haben Sie sich bereits Gedanken gemacht, welches die würdigste Form wäre, Ihrem Ehrenbürger zu gedenken. 

Rastetter: In Gedenken an unsere Ehrenbürger werden diese bei uns auf dem Friedhof im Buch der Ehrenbürger verewigt. So auch bei Dieter Thomas Heck.

Ist die Benennung einer Straße nach Dieter Thomas Heck eine Option, etwa rund um das Schloss Aubach, wo Heck wohnte? 

Rastetter: Die Benennung einer Straße nach unserem Ehrenbürger wäre eine Möglichkeit, die wir bei der Ausweisung eines Neubaugebiets mit Sicherheit im Gemeinderat in Betracht ziehen werden. Wichtiger wie jegliche Ehrung oder Benennung von Straßen ist jedoch die Erinnerung an den Verstorbenen. Wir Lauferinnen und Laufer werden Dieter Thomas Heck als liebenswürdigen und bodenständigen Menschen in Erinnerung behalten. 

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