Nach Umbau

Zusenhofen freut sich über Vorzeigekindergarten

Autor: 
Roman Vallendor
Lesezeit 2 Minuten
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08. Dezember 2018
Silvia Schreiner (links) informierte im Beisein von Elternbeiräten und Pfarrgemeinderäten und Leiterin Tanja Zimmermann die Ortschaftsräte und Ortsvorsteherin Tanja Weinzierle über die Umbaumaßnahmen im Kindergarten St. Josef Zusenhofen.

Silvia Schreiner (links) informierte im Beisein von Elternbeiräten und Pfarrgemeinderäten und Leiterin Tanja Zimmermann die Ortschaftsräte und Ortsvorsteherin Tanja Weinzierle über die Umbaumaßnahmen im Kindergarten St. Josef Zusenhofen. ©Roman Vallendor

Der Ortschaftsrat Zusenhofen machte sich am  Dienstag ein Bild über die Umbaumaßnahmen im Kindergarten St. Josef. Erzieherin Silvia Schreiner führte durch die Räumlichkeiten und erläuterte die Konzeptionen.

Im Erdgeschoss des Kindergartens befindet sich der Krippenbereich, der Einjährige aufnimmt. Derzeit gibt es drei Einjährige, ein viertes  Kind kommt hinzu. Schreiner sagte, dass die Zahl zunehme. Es schließen sich die Spieleräume 1 und 2, der Schafraum und der Kreativbereich an. Letztgenannter Bereich wird von Zwei- und Dreijährigen genutzt. Hinzu kommt der veränderte Waschraum und die Räumlichkeiten des bisherigen Bestands. Die  großzügigen neuen Räumlichkeiten vermitteln eine entspannte Atmosphäre.

 
Die  Arbeit in der Krippe findet Schreiner »toll«. Im ausgebauten Dachraum befindet sich das Büro der Leiterin, die Toiletten für  Erwachsene und Kinder, der Personalraum, der für die Mittagspause und für  Elterngespräche genutzt wird sowie zwei Spielräume für die Schulanfänger. Während bis Ende 2019 alle Krippenplätze für Zusenhofener Kinder voll belegt  sein werden, gibt es im Regelbereich noch einen Puffer, auch für Kinder aus  der Gesamtstadt.

Wie Kindergartenleiterin Tanja Zimmermann ausführte, besuchen  derzeit 65 Kinder den Hort. Die Betriebserlaubnis ist für 74 Kinder gegeben,  nach der Fertigstellung der Umbauphase erhöht sie sich auf 94. »Die Krippe mit  zehn Kindern ist immer belegt«, so Zimmermann. Sylwia Werner brachte  seitens des Elternbeirats ein Anliegen vor. Die nicht mehr zeitgemäße und nur  aufwändig kontrollierbare Eingangstür sollte dringend durch ein  Außentürelement mit zeitgemäßen Mechanismus ausgetauscht werden. Die Maßnahme,  die der Ortschaftsrat befürwortete, beläuft sich auf 10 000 Euro.

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Höhere Kosten

In der  anschließenden Ratssitzung musste über die Bereitstellung überplanmäßiger  Haushaltsmittel beschlossen werden. Im Doppelhaushalt 2018/2019 sind Gesamtkosten (Gebäude und Außenanlage) von 420 000 Euro vorgesehen. Die neuen Gesamtkosten betragen jetzt aber 484 000  Euro, davon liegt der Anteil der Stadt bei 411 000 Euro und 73 000 Euro bei der  Kirche.

Ortsvorsteherin Tanja Weinzierle teilte mit, dass der Außenbereich im Frühjahr  2019 komplett nach der neuen Planung fertig gestellt wird. Die Mittel sollen  am 17. Dezember 2018 im Gemeinderat bereitgestellt werden.  Unisono befürwortet der Ortschaftsrat die Mehrkosten. In einem Stimmungsbild  zu den Umbaumaßnahmen äußerte Markus Grimmig. »Gut gelungen« und Wolfgang  Lacherbauer: »Vorzeigekindergarten«.

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