Kehl

30 Jahre Freie evangelische Gemeinde

Autor: 
Moses Mielke
Lesezeit 2 Minuten
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13. Mai 2018

Gemeinsamer Lobpreis beim Festgottesdienst mit einem Musikteam der FeG Kehl. ©David Mielke

Mit einem bunten Programm in und um die Feldscheune feierte die Freie evangelische Gemeinde (FeG) Kehl am vergangenen Donnerstag ihr 30-jähriges Bestehen.
 

»Das, was das Leben lebenswert macht, ist, dass Menschen zusammenkommen.« Diesem Satz aus den Grußworten von Oberbürgermeister Toni Vetrano verliehen die Jubiläumsgäste der FeG Kehl am Himmelfahrtstag mit guter Stimmung trotz Unwetters ganz besonderen Ausdruck. Und auch Dekan Günter Ihle betonte Wesentliches: »Lassen Sie uns feiern, dass Gott Christen in ganz unterschiedlichen Gemeinschaften zusammenführt.«

Rückblick

Im Rahmen eines Festgottesdienstes blickte das Moderatoren-Duo aus Pastor Michael Hamel und Ellinor Heckmann unter anderem mit Gründern der Gemeinde dankbar auf 30 Jahre FeG-Geschichte zurück. Hatte man sich 1988 zuerst noch im privaten Wohnzimmer getroffen, so wurden schon nach kurzer Zeit auch die angemieteten Räume in der Großherzog-Friedrich-Straße zu eng für die wachsende Zahl an Besuchern – Anlass für den Bau eines Gemeindezentrums in Sundheim, dessen 25-jähriges Bestehen quasi »mitgefeiert« wurde. 
 

Standort-Frage

Und auch heute stellt sich die Gemeinde eine »Standort«-Frage: Wo ist ihr Platz in Kehl? Mit der neu gegründeten Krabbelgruppe »Purzelbaum«, einer geplanten Pfadfinderarbeit und der Reflexion ihrer Gottesdienste geht die FeG diese Herausforderung an.

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Neben den erwähnten Gratulanten aus Stadt und Kirche überbrachten auch der FeG-Kreisvorsitzende Matthias Konrad und Sekretär des Bundes Henrik Otto Grüße. Letzterer hielt die Predigt unter den Worten »Suchet der Stadt Bestes« (Jeremia 29,7) und lieferte mutmachende Gedanken dazu, warum es sich lohnt, weiterzumachen: »Gott möchte, dass von seinen Leuten Segen ausgeht.«

Großes Angebot

Die Kinder durften zeitgleich bei einem Stationenlauf im Haus der Jugend »um die Welt« reisen, wo viele fleißige Mitarbeiter für sie ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatten. Im Anschluss an den Gottesdienst bot sich den Besuchern der Feier die Gelegenheit, bei Flammkuchen, Wurst vom »Kunstgrill« oder Kuchen die vergangenen drei Jahrzehnte Revue passieren zu lassen. Foto-Leinwände, Zeitdokumente und kreative Stationen zur Geschichte der FeG Kehl halfen der Erinnerung auf die Sprünge.

Zuversichtliche Botschaft

Abgerundet wurde das Fest durch ein Konzert mit Singer/Songwriter Jonnes aus Stuttgart und seiner Band. Diese rangen mit ihrem ersten Lied den widrigen Wetterbedingungen des Tages eine positive Seite ab und lieferten eine zuversichtliche Botschaft für »stürmische« Zeiten anderer Art: »Jeder Sturm und jeder Wind zeigt uns mehr, wer wir sind.«
 

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