"Frühlingsliederabend"

99. Geburtstag des Männergesangvereins "Frohsinn" Odelshofen

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 3 Minuten
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15. Mai 2019

©Ellen Matzat

Einen genussvollen und abwechslungsreichen »Frühlingsliederabend« bescherte am Samstagabend der Männergesangverein »Frohsinn« Odelshofen den zahlreichen Gästen anlässlich seines 99. Geburtstages im Gemeinschaftshaus.

Bevor die Gäste am »Frühlingsliederabend« anlässlich des 99. Geburtstags des Männergesangvereins »Frohsinn« Odelshofen zum Mitsingen ermuntert wurden, bekamen sie einen bunten Strauß quer durch die Chorliteratur zweier sehr unterschiedlicher Chöre und Kabarett zu Gehör. »Dieser Tag soll voll Freude sein«, begrüßte der Vorsitzende Hermann Reif die Gäste und die Chorgemeinschaft Odelshofen/Querbach unter der Mitwirkung des Männergesangsvereins »Frohsinn« Kehl, alle unter der Leitung von Irina Helm. 

Anlässlich des 100-jährigen Bestehen im nächsten Jahr präsentierten sie die beiden alten, klangvollen Männerchorlieder »Wie schön blüht uns der Maien« sowie aus dem Querbacher Archiv »Zwei treue Augen« von Ludwig Baumann. Zu dem Schlager »Griechischer Wein« von Udo Jürgens sangen die ersten Gäste bereits mit. Was nicht a capella gesungen wurde, begleitete Robert Helm am Klavier.

Mit einem Kontrastprogramm wartete die 45 Stimmen starke Chorgemeinschaft »Teutonia« Willstätt unter der Leitung von Clarisse Durban auf. Gesanglich befanden sich die Zuhörer als Reisende auf einer Wolgabootsfahrt in Russland. Zuerst näherten sie sich einer Gruppe von Geistlichen, die feierlich den »Russischen Vesperchor« als Jubilate zum Vesper sangen. 

Verschiedene Volkslieder

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Schwermütig erklang das Wolgaschlepperlied »Ej Uchniem«. Das russische Volkslied machte die schwere Arbeit der tapferen Männer, die an Seilen die großen Schiffe den Fluss hochzogen, erträglich. Im Nachtlager angekommen erzählte eine alte Frau im »Lied der Taiga« von ihrer großen Sehnsucht nach ihrer Heimat Sibirien. Fröhlich wurde es wieder mit dem polnischen Volkslied »Die Mazurka lockt«. 

In ihrem zweiten Block gelangten die Reisenden in die Schweiz, die Heimat der Dirigentin. Dabei bewiesen die Teutonia Sänger, dass sie außer Polnisch und Russisch auch Italienisch in »L’inverno e passato«, Schweizerisch in den Volksliedern »Abendlied« und »Vo Luzärn uf Wäggis zue« sowie Bayrisch in »Ja, will Du so schön tanzn kannst« singen können. Die Lieder waren ein Vorgeschmack auf das am 20. Juli stattfindende Serenadenkonzert »In 80 Tagen von der Wolga bis zur Quelle des Rheins«. 

Mit einem schwungvollen zweiten Block und Gute-Laune-Liedern wie »Diese flotte Melodie« und »Wochenend und Sonnenschein« von Dieter Frommelt oder »One way wind« von The Cats beendeten die Gastgeber den Konzertteil des Abends. 

Vor und nach der Pause brachte Kabarettist Roßmeisel alias Robert Reifschneider die Gäste mit seinen Geschichten über eine Hochzeit, bei der es unter anderem frittierte Cannabis-Tintenfischringe und Obstkomplott zum Dessous gab, zum Lachen. Den krönenden Abschluss bescherten die Odelshofener Dorfsänger mit Andreas Schad am Akkordeon. Gerne sangen die Gäste die Volkslieder wie »Schwarzwald-Marie«, »Bajazzo« oder das Badnerlied mit und ergaben mit den Dorfsängern einen tollen Klangkörper.

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