Chef der SPD-Landtagsfraktion

Andreas Stoch: "Die Energiewende muss schneller kommen"

Redaktion
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21. Februar 2024
Andreas Stoch mit weiteren SPD-Landtagsabgeordneten zu Besuch bei den Badischen Stahlwerken in Kehl, von links: Toni Menzel (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender BSW), Frank Zehe (Betriebsratsvorsitzender BSW), Andreas Stoch (SPD-Fraktionsvorsitzender), Jonas Weber (Mitglied des Landtages in Rastatt/SPD) und Andreas Volkert (Geschäftsführer BSW).

Andreas Stoch mit weiteren SPD-Landtagsabgeordneten zu Besuch bei den Badischen Stahlwerken in Kehl, von links: Toni Menzel (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender BSW), Frank Zehe (Betriebsratsvorsitzender BSW), Andreas Stoch (SPD-Fraktionsvorsitzender), Jonas Weber (Mitglied des Landtages in Rastatt/SPD) und Andreas Volkert (Geschäftsführer BSW). ©Ansgar Wörner

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag hat am Dienstag die Badischen Stahlwerke (BSW) in Kehl besucht. Auf dem Weg zur klimaneutralen Stahlproduktion gebe es noch viele Herausforderungen zu bewältigen, so der Politiker.

Andreas Stoch war mit weiteren SPD-Abgeordneten zu Besuch im Stahlwerk, um sich im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Volkert und Mitgliedern des BSW-Betriebsrats über die Herausforderungen eines Elektrostahlwerks auf dem Weg zur Klimaneutralität zu informieren, teilt die Partei in einer Pressemitteilung mit.

Die Stahlbranche in Deutschland steht vor einem gewaltigen Umbruch: Um die von der Politik gesteckten Klimaziele zu erreichen, muss die Stahlproduktion CO₂-neutral werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der Umstieg von der auf Kohle basierenden auf eine strombasierte Stahlproduktion. Wie das geht, machen die Badischen Stahlwerke schon heute vor: Am Standort in Kehl wird Stahl ressourcenschonend nicht aus Eisenerz und Koks hergestellt, sondern Stahlschrott wird recycelt und im Elektroofen mithilfe von Strom zu neuem Stahl eingeschmolzen. Dadurch erzeugen die Badischen Stahlwerke bereits heute rund 80 Prozent weniger CO₂ pro Tonne produziertem Stahl als klassische Stahlwerke mit Hochofen. Bis 2045 will das Elektrostahlwerk klimaneutral werden.

Politik ist gefragt

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Doch auf dem Weg dahin gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen, wie Geschäftsführer Andreas Volkert im Gespräch mit den SPD-Abgeordneten berichtete: „Voraussetzung für eine klimaneutrale Stahlproduktion ist die ausreichende Verfügbarkeit von grünem Strom und grünem Wasserstoff. Aktuell jedoch stockt der Ausbau der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Hier braucht es ein schnelles und entschlossenes Handeln der Politik – nur dann können wir unsere Klimaziele erreichen.“ 

„Die Energiewende in Baden-Württemberg muss schneller kommen“, fordert auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Andreas Stoch. „Ob bei der Windkraft, bei Solaranlagen oder beim Wasserstoff: Wir müssen runter von der Bremse und mehr Tempo aufnehmen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Dafür wollen wir von der SPD uns aktiv einsetzen. Es ist wichtig“, so Stoch, „die Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen, damit Baden-Württemberg ein starker Industriestandort bleibt und auch in Zukunft gute und sichere Arbeit für möglichst viele Menschen bietet.“

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