Stadtentwicklung

Bäume und Sträucher auf Oase- und Rewe-Areal werden entfernt

Autor: 
red/egg
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13. Februar 2018

Oase-Areal ©Andreas Reitter

In den kommenden Tagen starten die Rodungsarbeiten auf dem Oase-Areal. Wie die Stadtverwaltung heute, Dienstag, mitteilte, handele es sich dabei zu einem großen Teil um Ziergehölze, die nicht zu den heimischen Pflanzenarten gehörten und nach Ende der Bauarbeiten durch 25 heimische Pflanzen ersetzt  würden, die resistenter, das heißt weniger anfällig für Schädlinge seien. 

Die Bäume und Sträucher auf dem Oase-Areal könnten vor allem deshalb nicht erhalten bleiben, weil beim Bau der Tiefgaragen auch im Wurzelbereich der Pflanzen gebaggert und gegraben werde, erläutert die Verwaltung.  Auch am Kreisverkehr in der Vogesenallee wird laut Rathaus-Pressemitteilung in den kommenden Tagen gerodet, betroffen seien zehn Pappeln sowie verschiedene Büsche. Hintergrund sind  Planungen für einen Rewe-Neubau.

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Gegen die Neubebauung des Oase-Areals hatte sich zuletzt Anwohner-Protest geregt, Bewohner aus dem Bereich Bierkeller-/Kanzmattstraße kritisierten eine "Zubetonierung" der Fläche und forderten mit einer Plakat- und Unterschriftenaktion mehr "Grünflächen für Bürger". In der Folge verteidigte die Stadt  ihre Pläne bei einem Info-Abend. Zuletzt hatte auch die Bürgerinitiative Umweltschutz Kehl ihre Bedenken gegen  die Baumfällungen geäußert. Umweltschützer des BUND kritisierten außerdem die Abholzungspläne im Bereich des kommenden Rewe-Supermarkts.

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