Kehl

Figurentheater: "Mimi die Märchenmaus" in der Mediathek

Autor: 
Karin Bürk
Lesezeit 2 Minuten
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27. März 2019

Fanni mit Mimi in der Hand. ©Karin Bürk

Über 70 Kinder aus deutschen und französischen Kindergärten verfolgten am Montag die Geschichten der Märchenmaus »Mimi« und ihrer Freundin »Fanni« in der Kehler Mediathek.

In einem winzigen Koffer wohnt zwischen bunten Matratzenbergen und Bullerofen Mimi, die Märchenmaus. Und der Matratzenstapel auf Mimis Bett ist fast so hoch, wie bei der Prinzessin auf der Erbse. Und weil Mimi die 87. Hüterin der echten Erbse ist, hat sie von ihren Ur-Ur-Ur-Großmüttern (Zitat Fanni: »Eine halbe Stunde Ur's«) viele spannende Schätze geerbt. In ihrem Besitz befinden sich noch die Original Prinzessinnen-Testerbse, Barthaare des gestiefelten Katers, ein Stück Samt von Rotkäppchens Kappe und die goldene Kugel, die in den Brunnen fiel. Natürlich kam Mimi mit ihrer Freundin Fanni ins Plaudern und zusammen nahmen sie die Kinder mit in ihre Märchenwelt.

Auch »Geheimnisse der Prinzessin« wusste Mimi zu erzählen. So erfuhren die Kinder, dass die Prinzessin wie ein Bär schnarchte, oder dass die Königin bei Tisch so laut gepupst hatte, dass die Krone des Königs in die Suppe fiel. Mucksmäuschenstill war es im Raum, als das Dornröschen-Schloss als Papier-Popup aus dem Koffer geklappt und ein buntes Blumentuch zur Rosenhecke wurde. Als Mimi sich ein Picknick im Wald wünschte und leckeren Sachen wie Honig, Weißbrot und Obst auf den Tisch stellte, war ein leises »Hmmm« in den Kinderreihen zu vernehmen.

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Witzig, als der Frosch durch den Gänsewein planscht, mitten ins Essen hüpft und Prinzessin Fanni ihn wütend an die Wand klatscht. »Das war richtig lustig«, so der Kinderkommentar eines kleinen Jungen an seinen Sitznachbarn, der vor Lachen fast nicht mehr still sitzen konnte. Dass der Frosch erlöst wurde und ein schöner Prinz plötzlich in Form eines Bildes erschien, war dann schon fast nebensächlich.

Hinter verborgener Hutkrempe spricht Susanne End die Dialoge der einzelnen Figuren; mal witzig, mal unheimlich, mal spannend. Ja, sie springt sogar als schusselige 12. Fee ein. Wie im Märchen, hieß es auch am Ende des Theaters: Ende gut, alles gut. Bevor die Kinder nach Hause gingen, saß die kleinen Maus Mimi entspannt auf Fanni's Hand am Ausgang, um sich von den Kindern zu verabschieden. 

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