Kehl

Club Voltaire bietet Musikschülern besondere Bühne

Autor: 
Karin Bürk
Lesezeit 3 Minuten
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03. Dezember 2019

Diana Keller und Kassandra Grieser (von links) bezauberten im Gesangsduett im Rahmen der Matinee am ersten Advent im Kehler Club Voltaire. ©Karin Bürk

Der Club Voltaire lud am ersten Adventssonntag zu einem besonderen Matinee-Konzert ein. Talentierte Schüler der Musikschule Kehl sangen und musizierten vor bewegtem Publikum. Das Konzert soll der Start einer neuen Veranstaltungsreihe sein.

Wer am Sonntagmorgen nicht den Weg in die Hafenstraße 3 gefunden hatte, verpasste ein großartiges Konzert.  Junge, engagierte Schülerinnen der Musikschule Kehl, die im Januar 2020 beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilnehmen, in den vergangenen Jahren schon teilgenommen haben oder später teilnehmen werden, präsentierten vor dem Publikum ihr Können.

Das Ziel der Verantwortlichen des Clubs Voltaire ist es, in Kooperation mit der Musikschule Kehl regelmäßige Veranstaltungen, gesanglich oder instrumental, zu organisieren. „Vielleicht können wir in Zukunft mal sagen, dieser Künstler oder diese Künstlerin hat vor ihrer Karriere bei uns im Club Voltaire gespielt oder gesungen“, merkte Vorsitzende Farideh Nowarousi bei ihrer Begrüßung lachend an.

Nerven trainieren

Für die Schüler von Ellen Oertel und Claudia Ullmann war es eine gute Vorbereitung für den Wettbewerb „Jugend musiziert“. Sie konnten vor Publikum auftreten und damit ihre Nerven auf die Probe stellen. Und die Zuhörer konnten sich mit Werken von Händel, Bach, Mozart oder Beethoven überraschen und verzaubern lassen. Schon beim ersten Auftritt der 17-jährigen Kassandra Grieser, die zwei Arien von Maurizio Sarri und Guiseppe Verdi und das von Ludwig van Beethoven vertonte Lied „Kennst du das Land“ sang, bekamen die Anwesenden einen ersten Eindruck, was sie an diesem Morgen noch erwartete. Die 13 Jahre junge Lara Kulic folgte anschließend mit dem Schneeflockenlied von Richard Wintzer, bevor Marlene Forschle am Klavier mit ihren 16 Jahren die fabelhafte Welt des Pianospiels „Perpetuum mobile“ von Johannes Schmidauer-König präsentierte. 

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Mit dem beschwingt und lustig vorgetragenen Lied „Backt Onkel Henry Weihnachtsplätzchen“ legte die siebenjährige Alexandra Koshmann einen kleinen Zwischenstopp in die klassischen Musikvorträge  ein.

Arie vom Mozart

Eigentlich spielt Lea Balzer am liebsten Geige. Mit Mozarts „Deh vieni non tardar“ aus „Figaros Hochzeit“ und „Sposa, son disprezzata“ von Antonio Vivaldi überzeugte die 17-jährige zum ersten Mal das Publikum auch von ihrem gesanglichen Können. 

Vor zwei Jahren hatte die 13-jährige Apolline Rieger  an „Jugend musiziert“ teilgenommen. Seit November ist sie am Musik-Konservatorium Conservatoire de Strabourg. Auf ihrem Cello spielte sie zwei Stücke von Vivaldi: „Adagio und Allegro aus der Sonate Nr. 3 in a-moll“.

Bühnenreif präsentierte sich Diana Keller. Nicht nur gesanglich, auch ausdrucksstark verkörperte die 18-Jährige aus Amdadeus Mozarts „Cosi fan tutte“ eine Frau, die weiß, wie man mit Männern umzugehen hat, danach die verzweifelte Cleopatra aus Georg Friedrich Händels „Julius Cäsar“ und keck das Stubenmädchen Adele aus der „Fledermaus“ von Johann Strauss. Vor dem Abschluss durften die Zuhörer Diana Keller und Kassandra Grieser im Duett lauschen.
Claudia Ullmann und Ellen Oertel, die abwechselnd die Klavierbegleitung innehatten, konnten stolz auf diesen jungen talentierten Künstler sein. 

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