Bürgerstiftung

Der Kehler Stifterwein 2020 ist da

Autor: 
Hans-Jürgen Walter
Lesezeit 3 Minuten
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29. Oktober 2020

Wegen der Corona-Pandemie verzichtet die Kehler Bürgerstiftung auf eine offizielle Präsentation des Stifterweins 2020. Die Rotwein-Cuvée ist ab dem Martinstag erhältlich. Das Etikett ziert das Bild der Johannes-Nepomuk-Kirche des 2019 verstorbenen Malers Herbert Teufel. ©Hans-Jürgen Walter

Die Bürgerstiftung muss wegen der Corona-Pandemie das Martinsessen und die Weinverkostung absagen. Der neue Stifterwein ist ab dem Martinstag (11. November) erhältlich.

Auch 2020 präsentiert die Kehler Bürgerstiftung ihren Stifterwein. Zu der Cuvée gibt es außerdem einen Rosé und einen Weißburgunder. Ab dem 11. November sind die drei Weine erhältlich.
Üblicherweise stellt die Bürgerstiftung Kehl (BSK) ihren Stifterwein beim Martinsessen am 11. November vor. Doch wegen der Corona-Pandemie ist das in diesem Jahr nicht möglich. Auch die stattdessen am Martinstag vorgesehene Weinverkostung findet nicht statt. „Es ist nicht die Zeit, so etwas zu machen“, sagt Uwe Freyhoff vom Fundraising-Fachausschuss. Angesichts der augenblicklichen Ausbreitung des Coronavirus sei weder die eine noch die andere Veranstaltung zu verantworten „und sie wären in dieser Covid-19-Pandemie das falsche Signal“, bekräftigt Freyhoff.

Diesmal drei Weine

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Auf den beliebten Stifterwein muss dennoch niemand verzichten. Zum siebten Mal präsentiert die Bürgerstiftung dieses Jahr ihren Stifterwein, der zum vierten Mal aus dem Ortenauer Weinkeller (OWK) stammt. Der Stifterwein 2020 besteht aus 65 Prozent Affentaler Spätburgunder und 35 Prozent Merlot aus dem Breisgau (Ettenheim). „Beide Rotweine wurden separat in einer Maischegärung vergoren und der Merlot acht Monate im Barrique ausgebaut“, erläutert Christian Danner, Betriebsleiter und Zweiter Kellermeister des OWK. „Die beiden Sorten harmonisieren und ergänzen sich optimal miteinander“, sagt der Fachmann. Der Merlot bringe den internationalen Stil mit in diese Cuvée.

Roland Hammel, ebenfalls vom BSK-Fundraising-Fachausschuss und gelernter Winzer, beschreibt den diesjährigen Stifterwein als insgesamt „frisch und er hat trotzdem die Kraft eines Pinot Noir“. Der Wein sei lagerungsfähig, „er entwickelt sich noch“. Am 9. November wird die für die BSK kreierte Rotwein-Cuvée abgefüllt, sei also noch ganz jung in der Flasche. „Der Wein sollte noch ein bisschen vor sich hin schlafen“, empfiehlt der Weinkenner.
Zusätzlich zum Stifterwein präsentiert die BSK einen Weißburgunder, Jahrgang 2019, und einen Rosé aus der Spätburgunder-Traube vom gleichen Jahrgang. Der Weißburgunder Kabinett trocken zeichnet sich laut Christian Danner durch fein-fruchtige Aromen sowie eine schöne straffe Säure am Gaumen aus; er sei „der Wein für viele Anlässe“. Der Rosé Kabinett trocken sei ein klassischer trockener Rosé, „der durch seine Frucht und seine Kraft besticht“. Der stellvertretender OWK-Kellermeister: „Ein idealer Begleiter für Salate oder zum so trinken auf der Terrasse.“

Der Stifterwein 2020 erhält ein Etikett mit einem Bild der Kehler Nepomuk-Kirche des am 6. März 2019 verstorbenen Malers Herbert Teufel und wird zu 9,50 Euro pro Flasche angeboten. Davon erhält die Stiftung vom OWK ebenso eine Vergütung wie für Weißburgunder und Rosé von zwei Euro je Flasche, die zu sechs Euro zu haben sind.
Bestellt werden können die drei Weine der Bürgerstiftung Kehl bei 
◼ Heino Bullwinkel, • 0 78 54/70 46, E-Mail: hub.bullwinkel@t-online.de
◼ Roland Hammel, • 0 78 51/89 09 69, E-Mail: r.hammel@t-online.de 
◼ Klaus Gras, • 0 78 51/7 22 65, E-Mail: klaus.gras@gmx.de. Bei Klaus Gras können die Weine auch abgeholt werden.

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