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Kehl

Diakonie Kork feierte Hausfest in Schneeflären

Mit Tag der offenen Tür am vergangenen Sonntag
13. September 2017
&copy Diakonie Kork

Das Wohnhaus der Diakonie Kork für 24 Menschen mit Behinderungen ist das erste Haus, das im Wohngebiet »Schneeflären« errichtet wurde. Am Sonntag stellten die Bewohner und Mitarbeiter das Haus bei einem Fest mit einem Tag der offenen Tür vor.

»Herzlich willkommen im ›ersten Haus am Platz‹«, begrüßte Hausleiter Thomas Notter mit einem Augenzwinkern am Sonntag die Gäste des Hausfestes am Wohnhaus der Diakonie Kork im Wohngebiet Schneeflären. Seit rund einem Jahr leben hier 24 Menschen mit Behinderungen. »Eine bewegte Zeit«, bilanzierte Notter, »gefüllt mit der Gruppenbildung in neuen Räumen, geänderten Teams und letzten Arbeiten im und um das Haus. Jetzt sind wir gespannt auf die Nachbarn, die nach und nach einziehen werden.«

In einer Andacht nahm Pfarrerin Andrea Schlechtendahl die Verschiedenheit der Menschen im Kontext des Zusammenlebens auf. Verschiedenheit sei Grundlage und Ausdruck der Schöpfung und führe zu einer Vielfalt und Farbigkeit des menschlichen Zusammenlebens. Reibereien und Konflikte seien ein natürliches Ergebnis dieser Vielfalt. »Aber gerade wenn es richtig stürmt und regnet, bildet sich ein farbiger Regenbogen am Himmel«, sagte Andrea Schlechtendahl. »Mit dem Regenbogen verbunden ist seit der Schöpfung Gottes Zusage: Egal was kommt, egal wie bunt es bei euch zugeht – ich werde mit euch gehen in Farben des Lebens und ich werde bei euch sein.« Als bleibende Erinnerung an diesen Gottesdienst malten Gottesdienstbesucher gemeinsam an einem Bild, das die Buntheit und Vielfalt ausdrückte. Es wird im Haus aufgehängt. 

Danach konnten die Besucher das Haus von innen kennenlernen. Bewohner und Mitarbeiter erzählten aus dem Alltag in einer Wohngruppe. Im Treppenhaus sahen die Besucher Bilder aus einem Projekt von Bewohnern des Hauses sowie Azubis der Diakonie Kork und der Volksbank Bühl. An mehreren Nachmittagen ließen diese gemeinsam ihrer Kreativität freien Raum und setzten sie in Farben und Formen um. 
Das Haus in der Astrid-Lindgren-Straße 9 ersetzt bisherige Wohnangebote der Diakonie Kork. Als Standard für alle Bewohner hat es barrierefreie Einzelzimmer. Die Bewohner haben alle geistige oder körperliche Beeinträchtigungen sowie meist eine Epilepsie. Sie leben in vier Wohngemeinschaften mit je sechs Personen, heißt es in einer Pressemitteilung der Diakonie Kork.
 

Autor:
Redaktion

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