Corona-Krise
Dossier: 

Digitales Krisenmanagement an der Kehler Hochschule

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 3 Minuten
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24. März 2020

Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. ©Iris Rothe

Die Hochschule Kehl erklärt in einer Pressemitteilung, wie sie trotz der Corona-Krise arbeitsfähig bleiben will. Das Zauberwort lautet „E-Learning“.

Anlässlich der Einstellung des Lehrbetriebs an der Hochschule Kehl zur Eindämmung des Corona-Virus, hat die Leitung erste notwendige Strukturen geschaffen, um auch in der aktuellen Situation arbeitsfähig zu bleiben. Insbesondere hat die Hochschule nun erste Wege eröffnet, um den Lehrstoff auch weiterhin adäquat an ihre Studierenden zu vermitteln, heißt es in einer Pressemitteilung der Bildungseinrichtung. 
„Trotz der aktuellen Lage, sind wir in der Pflicht unsere Studierende – wenn auch mit Einschränkungen – optimal auf die Prüfungen vorzubereiten. Hierzu haben wir unsere Lehrenden explizit dazu aufgefordert, digitale Lösungen im Unterricht (blended E-Learning) zu nutzen. Die digitale Lehre soll somit die persönliche Anwesenheit ersetzten und damit die Gesundheit schützen“, so Joachim Beck, Rektor der Hochschule.

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Wie die digitalen Vorlesungseinheiten aussehen, könne der jeweilige Dozierende individuell gestalten. Verbindliche Strukturen der Studiendekane geben den Rahmen vor und sichern die Übersichtlichkeit und Klarheit. Die Maßnahmen können von eher klassischen Ansätzen (wie zum Beispiel Bereitstellung von Lehrmaterialien, Kontrollfragen und Antworten auf einer Lehrplattform sowie Lehrvideos) bis hin zu sehr innovativen Lösungen, wie zum Beispiel Webseminare, reichen.
„Die Hochschulleitung hat das Ziel aus der aktuellen Situation und den daraus gemachten Erfahrungen zu lernen und entsprechende Grundlagen/Kriterien für die zukünftige Handhabung von blended E-Learning bei unserer Hochschule zu entwickeln. Dies umfasst die Bereitstellung einheitlicher Grundlagen, sowohl in technischer wie auch in rechtlicher Hinsicht. Wir sehen deshalb die aktuelle Phase auch als Testphase für verschiedene am Markt befindliche Tools und damit als einen Schritt in die Digitalisierung“, so der Rektor.

Prorektor Jürgen Kientz ist im Rektorat für Digitalisierung verantwortlich und erkennt in dieser schwierigen Zeit auch Chancen für die Zukunft und den anstehenden digitalen Wandel: „Krisen sind auf sämtlichen Gebieten sehr herausfordernde Zeiten, die uns alle im höchsten Maße fordern. In herausfordernden Zeiten kann man aber auch sehr gut erkennen, auf wen man verlässlich vertrauen kann, das ist sehr wertvoll, und Krisen sind auch immer Zeiten des Wachstums und der Innovationen. Dies wollen wir für unsere Hochschule gemeinsam nutzen“, sagt der Prorektor.
Um den Studenten und Mitarbeitern aus Lehre und Verwaltung in diesen anspruchsvollen Zeiten eine hohe Service-Qualität zu bieten, hat die Hochschule zur Unterstützung in technischen Fragen eine Hotline im IT-Service eingerichtet.
Auf der Grundlage des Beschlusses der Landesregierung hat die Hochschule Kehl ihren Lehrbetrieb bis einschließlich 19. April 2020 eingestellt. Der Erlass ist nicht gleichbedeutend mit einer Schließung der Hochschule, sondern bezieht sich explizit nur auf den Lehrbetrieb und Angebote aus dem Fort- und Weiterbildungsbereich. 
Die Hochschule bleibt für Verwaltung und Forschung nach aktuellem Stand geöffnet. Die Gesundheit der Mitarbeiter, heißt es, stehe bei allen Entscheidungen im Mittelpunkt, so dass die Hochschule, in Abhängigkeit der Anforderungen des konkreten Arbeitsplatzes, auch hier innovativen Lösungen den Vorzug geben will.

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