Rock-Geschichte

Doku über Steppenwolf: Filmgespräch im Kehler Kino

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09. Juli 2024
Die Band Steppenwolf bei einem Foto-Shooting 1969 in München. 

(Bild 1/2) Die Band Steppenwolf bei einem Foto-Shooting 1969 in München.  ©Didi Zill

"Born to be wild": Der in Straßburg lebende Regisseur Oliver Schwehm stellt am Donnerstag seinen Film über die US-Kultband "Steppenwolf" vor.

"Born to be wild – eine Band namens Steppenwolf" lautet der Titel eines deutsch-kanadischen Dokumentarfilms, den das Kinocenter Kehl diesen Donnerstag, 11. Juli, ab 20.15 Uhr zeigt. Der in Straßburg lebende Regisseur Oliver Schwehm wird sich im Anschluss den Fragen des Publikums stellen.

Erzählt wird die Geschichte der amerikanischen Rockband Steppenwolf, die in den 1960er- und 70er-Jahren Erfolge feierte. Ihr wohl größter und titelgebender, "Born to be wild", ist auf immer und ewig mit Dennis Hoppers Kult-Roadmovie "Easy Rider" verbunden.

Ur-amerikanische Band

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Dabei ist Steppenwolf weit mehr als das, findet Schwehm. In den Mittelpunkt seiner Doku, in die der Filmemacher sechs Jahre Arbeit investiert hat, stellt er Sänger John Kay und Nick St. Nicholas. Nicht jedem ist bekannt, dass Steppenwolf, eine der ur-amerikanischsten Bands überhaupt, von zwei deutschen Einwanderern gegründet wurde: Der eine, Kriegsflüchtling aus Ostpreußen, wurde als Joachim-Fritz Krauledat geboren; der andere, Karl Klaus Kassbaum, stammte aus einer angesehenen hanseatischen Familie. Anfang der Siebziger zerstritten sich die beiden, was auch das Ende Steppenwolfs bedeutete.

"Bohemian Rhapsody", "Elvis", "Rocketman": Gescriptete, das heißt weitgehend fiktionale Bio-Pics zu berühmten Musikern erfreuen sich vor allem in den letzten Jahren eines großen Publikums. Gleichzeitig, weiß Schwehm, beschäftigten die Produzenten, um Klagen vorzubeugen, allerdings ein "Heer von Anwälten". Für seine Arbeit interviewte Schwehm neben den Protagonisten auch Musikerkollegen: Alice Cooper etwa und den Deutschen Klaus Meine. "Hier ist das Tolle, dass mir die ganzen Künstler nie hineingeredet haben."

"Born to be wild" feierte vor einer Woche in München seine Weltpremiere und ist in Deutschland mit 93 Kopien gestartet – "was super ist", sagt Schwehm. Der Film mit seinen 97 Minuten Laufzeit bildet auch den Auftakt zur vom neuen Kehler Kinobetreiber Fabian Schauren initiierten Dokumentarfilm-Reihe "Doku-Donnerstag".

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