Ehrenamt

Ehrungen bei der Feuerwehr Kehl

Autor: 
Redaktion
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04. Dezember 2018

Die Geehrten mit Feuerwehrkommandant Viktor Liehr (links) und OB Toni Vetrano (dritte Person von rechts) ©Stadt Kehl

Ehrenamtliche Feuerwehrmänner und -frauen sind von der Stadt Kehl für ihre langjährigen Dienste ausgezeichnet worden.

Für 15 bis 24 Jahre aktiven Feuerwehrdienst haben 36 Kehler Feuerwehrleute Ende November in der Stadthalle das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Zwei Feuerwehrmännern wurde für ihren besonderen Einsatz die Ehrenmedaille Silber des Landesfeuerwehrverbandes verliehen.

Rund um die Uhr bereit

»365 Tage im Jahr, sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag sind die Männer und Frauen der Kehler Feuerwehr zur Stelle, wenn man sie braucht – dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich«, betonte der OB laut Mitteilung. Eine leistungsfähige Feuerwehr sei die einzige kommunale Pflichtaufgabe, die vorrangig auf ehrenamtlicher Mitgliedschaft aufgebaut und betrieben werde. Darum sei schon alleine die Bereitschaft, der Feuerwehr zu dienen, eine Ehrung wert. 

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»Enorme Belastung« 

»Die Belastung ist enorm, umso dankbarer bin ich für euren zuverlässigen Dienst«, lobte Feuerwehrkommandant Viktor Liehr. Mit 488 Einsätzen sei die Kehler Feuerwehr in diesem Jahr so häufig ausgerückt wie noch nie – und das ohne Unwetter ohne Großbrände. Er zeigte sich erfreut darüber, dass 2018 das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze als Anerkennung für 15 Jahre aktiven Dienst eingeführt wurde – davor wurden Feuerwehrleute erst für 25 Jahre Dienst mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber geehrt. 

Hohes Engagement

Für ihr »überdurchschnittlich hohes Engagement innerhalb der Feuerwehr auch über die Einsätze hinaus« überreichte Michael Wegel, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes,  Rainer Hauss und Karl-Frieder Müll zudem die Ehrenmedaille Silber des Landesfeuerwehrverbandes. Brandmeister Rainer Hauss, der 1975 in die Abteilung Leutesheim der Kehler Feuerwehr eingetreten ist, übernehme bereits seit vielen Jahren die Vorbereitung der Übungsabende sowie die Organisation zusätzlicher Veranstaltungen wie die Sammlung von Altpapier und -eisen – mit diesem Einsatz leiste er im Ehrenamt deutlich mehr als der Durchschnitt, so Wegel. 
Oberbrandmeister Karl-Frieder Müll ist seit 1974 ein Mitglied der Abteilung Kernstadt. Er sei aufgrund seiner herausragenden Leistungen im Feuerwehrdienst bereits mit 20 Jahren Gruppenführer geworden und betreue seither mit „unheimlich viel Energie und Engagement“ die Jugendfeuerwehr, lobte Wegel 

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