Ferienprogramm

Ferienkunstwerkstätten der Stadt Kehl

Autor: 
Redaktion
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10. September 2018

Der zwölfjährige Felix, der auch in seiner Freizeit gerne und viel zeichnet, hat zum ersten Mal an den Ferienkunstwerkstätten teilgenommen und hatte viel Spaß. ©Stadt Kehl

Mit Ton, Holz, Pappe, Papier und sogar Kaffeekapseln haben sich in der vergangenen Woche Kinder zwischen sieben und vierzehn Jahren bei den Ferienkunstwerkstätten in der Stadthalle künstlerisch ausgetobt. »Es ist uns wichtig, dass die Kinder jeden Tag neue Materialien und Techniken kennenlernen«, erklärte Betreuerin Kristina Köpp.

Unter dem Motto »Tierische Welten« stellte eine Gruppe mit Kindern zwischen sieben und neun Jahren beispielsweise kleine Skulpturen aus Holz, Pappe, Papier und verschiedenen weiteren Materialien wie etwa Kaffeekapseln her. Dabei entstanden phantasievolle Geschöpfe wie eine Raupe mit Vogelkopf oder ein fliegendes Einhorn. »Mein Pokemon kann seinen Bauch drehen«, berichtete der achtjährige Oliver stolz, während er die Pappstreifen, die den Bauch des Tieres darstellten, kreisen ließ. Er liebe es zu zeichnen und kreativ zu arbeiten, darum freue er sich, bei den Kunstwerkstätten dabei zu sein.

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Auch die anderen jungen Künstlerinnen und Künstler arbeiteten mit Begeisterung an ihren Werken. So verkünstelten sich einige Kinder ein paar Meter weiter mit Pinseln und zahlreichen bunten Farben auf einer Leinwand, die fast so groß war wie die Kleinen selbst. »Derartige Großarbeiten sind für die meisten Kinder aufgrund des Aufwands und des Platzmangels zu Hause nicht möglich«, erläuterte Kristina Köpp. Umso größer sei die Freude der Kinder an der Arbeit. »Daheim habe ich nicht so große Pappe, deshalb kann ich das dort nicht machen«, bestätigte die Viertklässlerin Marie. Auch für die neunjährige Marie und die achtjährige Enise, die bereits zum dritten Mal in Folge an den Ferienkunstwerkstätten teilgenommen haben, ist das Programm jedes Mal der Höhepunkt in ihren Sommerferien. »Wir freuen uns immer sehr darauf hierher herzukommen«, berichten die zwei. Besonders gefalle ihnen, dass sie so viele Freiheiten beim künstlerischen Arbeiten haben und jeden Tag etwas Neues ausprobieren könnten.

Tatsächlich wurden Teilnehmer der Ferienkunstwerkstätten, welche von dem städtischen Kulturbüro in Kooperation mit der Kunstschule Offenburg veranstaltet werden, täglich auf eine andere Weise kreativ: Beim »Ein Tag eine Technik – Kurs« erlernten Elf- bis Vierzehnjährige verschiedene Zeichen- und Maltechniken. So druckten sie beispielsweise Figuren auf Papier oder zeichneten mit Kohlestiften, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mitteilt. Felix (12), der auch in seiner Freizeit gerne und viel malt, berichtete: »Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war schön, mein Hobby jeden Tag ausleben zu können.« 
Neben den Kunstkursen für Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren in der Stadthalle, fand in der Wilhelmschule ein Graffiti-Workshop statt, der kunstbegeisterte Jugendliche anlockte.

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