Kehl

Ferienprogramm in der Schutterstraße

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
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07. September 2018

Wenn’s glitzert, macht es so richtig Spaß: Die am Ferienprogramm der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf teilnehmenden Mädchen arbeiteten fleißig mit den bunten Materialien, um ihre Schatzkisten mit vielen Accessoires zu füllen. ©Stadt Kehl

Vier Mädchen haben in diesem Jahr die volle Aufmerksamkeit der Betreuer des Ferienprogramms in der Schutterstraße 86 erhalten. Eine Woche lang konnten sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und dabei unter anderem Armbänder. Hals- und Fußketten basteln. Außerdem wurde gemalt, modelliert, genäht, gespielt – und vor allem: viel gelacht.

»In diesem Jahr ist es eine Art Projektwoche«,  schmunzelt Cornel Happe, Leiter der Gemeinwesenarbeit Kehl-Dorf. Denn die meisten Kinder, die gewöhnlich Stammgäste beim einwöchigen Ferienprogramm der Gemeinwesenarbeit sind, waren zu der Zeit im Urlaub, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Doch weder die geringe Teilnehmerzahl noch das regnerische Wetter hielten die Betreuer davon ab, mit den vier Teilnehmerinnen kreativ zu werden. »Wir veranstalten dieses Mal ein reines Mädchen-Programm«, lacht Ursula Raab-Knauer, eine der ehrenamtlichen Betreuerinnen, die schon seit vielen Jahren beim Ferienprogramm mithilft. 

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Da sich nur Mädchen angemeldet hatten, plante sie um, sodass täglich von 14 bis 17 Uhr Mädchenträume in Erfüllung gingen: So wurde ein Schuhkarton zu einer bunten, glitzernden Schatzruhe umgestaltet. Die Mädchen bemalten und verzierten die Kartons nach ihren Vorstellungen, um diese dann mit den zahlreichen Accessoires zu füllen, die sie die restliche Woche über aus verschiedenen Haushaltsmaterialien herstellten. »Den Schmuck zu machen, hat mir am meisten Spaß gemacht«, sagt Anja, eine der vier Teilnehmerinnen. Vor allem, dass sie die Anhänger mit Nagellack verzieren durften, hat ihr gefallen.

Aber nicht nur Basteln stand auf dem Programm: Bei einem Wasserspiel wurde die Geschicklichkeit der Grundschülerinnen auf die Probe gestellt. Auch beim Balancieren von Schokolinsen mussten sie sich konzentrieren und Geduld beweisen. Dabei stand allerdings immer der Spaß im Vordergrund: Wer beim Spiel erfolgslos blieb, griff einfach zu anderen Methoden. »Wir haben geschummelt und die Süßigkeiten einfach so gegessen«,  gesteht die neunjährige Katja und betont: „Es war manchmal einfach zu schwer, die Schokolinsen in den Mund zu bekommen.« 
Besonders schön zu sehen ist, wie sich die Kinder hier entwickeln, heißt es weiter- Vor allem bei Flüchtlingskindern, die am Programm teilnehmen, sei eine sprachliche, aber auch emotionale Entwicklung zu beobachten freut sich Ursula Raab-Knauer: »Kinder, die zunächst sehr zurückhaltend waren und von Heimweh geplagt wurden, haben sich mit der Zeit immer wohler gefühlt und sich dann auch sehr gut einbringen können.« 

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