Willstätt

Gemeinde Willstätt verabschiedet Uwe Baaß

Autor: 
Redaktion
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07. Dezember 2019

Uwe Baaß (2. von rechts) wurde von Bauamtsleiter Philipp Rensch, Bürgermeister Christian Huber und Nachfolgerin Anja Kohler in den Ruhestand verabschiedet. ©Gemeinde Willstätt

Fast 50 Jahre lang arbeitete Uwe Baaß bei der Willstätter Gemeindeverwaltung. Jetzt wurde das Willstätter Rathaus-Urgestein im Kreise der Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Vor exakt 49 Jahren und 3 Monaten, im September 1970 begann der aus Eckartsweier stammende Uwe Baaß seine berufliche Laufbahn mit einer Verwaltungsausbildung bei der damals noch selbstständigen Gemeinde Eckartsweier. Damals musste man beim Streichen des Rathauses, dem Bau des Sporthauses oder der Reinigung der Schutter noch selbst mit Hand anlegen. 

Gemeindereform miterlebt

Hautnah hat er auch die Gemeindereform Anfang der 70er-Jahre miterlebt. Eckartsweier wurde damals von Kehl und Willstätt umworben und entschied sich letztlich für Willstätt. So führte Baaß‘ Weg ins Willstätter Rathaus, wo er nach Stationen im Meldeamt und Passamt schließlich im Bauamt landete. Nach der weiteren Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten brachte er es hier bis zum stellvertretenden Bauamtsleiter. 

Arbeitsschwerpunkt Bauleitplanung

Als Sachgebietsleiter der Bauverwaltung kümmerte er sich vor allem um die Bauleitplanung, war Geschäftsstelle des Bauausschusses, des Umlegungsausschusses und des Gutachterausschusses. Unzählige Bauanträge, Grundstücks- und Gebäudebewertungen und sonstige Bauangelegenheiten gingen über seinen Schreibtisch. 

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Auch die Entwicklung und Modernisierung der Verwaltung hat Uwe Baaß miterlebt. Ebenso haben ihn neben vielen Kollegen auch vier Bürgermeister und drei Amtsleiter auf seinem Weg begleitet.

Dank für lange Treue zur Gemeinde

Bürgermeister Christian Huber dankte Baaß für die gute und zuverlässige Arbeit sowie die lange Treue zur Gemeinde, was heute nicht mehr selbstverständlich sei. „Sie wissen noch, wo jeder Stein herkommt“, brachte Huber den Wissensschatz und die Erfahrung von Uwe Baaß auf den Punkt. Für einen möglichst guten Wissenstransfer wurde mit Anja Kohler schon frühzeitig die Nachfolgerin eingestellt, die von Uwe Baaß in den letzten Monaten eingearbeitet wurde. 

Dem neuen Bauamtsleiter Philipp Rensch blieb es vorbehalten, Uwe Baaß mit einem für ihn typischen Gedicht mit 49 Strophen (für jedes Jahr eine) auf humorvolle Weise zu verabschieden. 

Im Ruhestand wird sich der sportbegeisterte Baaß nun seiner Familie und seinen Hobbys widmen können. Unter anderem spielt er seit vielen Jahren Tischtennis beim TTC Willstätt. 

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