Kehl - Goldscheuer

Goldscheuerer Narren läuten »fünfte Jahreszeit« ein

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 2 Minuten
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13. November 2017

Der Krautkopf ist gesetzt – untrügliches Zeichen, dass in Goldscheuer die »fünfte Jahreszeit« begonnen hat. ©Ellen Matzat

Seit Samstag, dem Elften im Elften, haben in Goldscheuer wieder die Narren das Zepter in der Hand. Sie regieren bis zum Aschermittwoch. Als Zeichen ihrer Regentschaft wurde traditionell der Krautkopf gesetzt.

Trotz des Regens ließen sich die Goldscheuerer Narren den Auftakt der »fünften Jahreszeit«, der seit über 40 Jahren Tradition in Goldscheuer ist, nicht vermiesen. In einem kurzen Umzug, der an der ehemaligen Milchzentrale begann, wurde der Krautkopf auf einem antiken Schaltbär vom Ober­zunftmeister Markus Schäfer persönlich zum mit Sauerkraut ausgelegten Goldwäscherbrunnen am Rathaus gefahren. Außer den »Krutblättsche« feierte auch die »Groß Herd fun Goldschier« unter ihrem Vorsitzenden Uwe Doms kräftig mit. Unter den Gästen waren auch eine Abordnung der »Narrhalla Nelram«, die Ehrenhutträger und Ortsvorsteher Richard Schüler. 

Krautkopf soll wachsen und gedeihen
Stellvertretender Ober­zunftmeister Heinrich Busam setzte dann den Krautkopf in den »Krutständel«, wo er gleich kräftig gegossen wurde. Er wird nun gehegt und gepflegt, damit er wächst und gedeiht. Er soll den Goldscheuerer Narren Kraft geben, damit sie die närrischen Tage bis Fastnachtsdienstag durchhalten. An diesem ehrwürdigen Tag wird der Krautkopf am Goldwäscherbrunnen von Kresenz und Bonifaz, einem Bauernpaar, unter lautem Gejammer eingehobelt.  

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Feierliche Aufnahme der Neulinge
Traditionell werden an diesem Abend auch die »Neuen« aufgenommen, die das Probejahr hinter sich haben. Bei den »Krutblättsche« mussten die Geschwister Anna und Max sowie ihre Mutter Sandra Gratzki und Lars Schwarz zu ihrer Taufe ein Schälchen rohes Sauerkraut essen, ein (alkoholfreies) Krautwässerle trinken und den traditionellen Eid schwören, bevor sie ihre Masken bekamen. Ähnlich erging es den neuen Mitgliedern der »Groß Herd«. Anika Hörnel, Nils Konefka, Mika Hofmann und Elias Schönbroich mussten eine vor Ort selbst zubereitete Portion Rührei essen, einen Fastnachtsschnaps trinken und ebenfalls feierlich ein Gelöbnis ablegen. Das Probejahr hinter sich haben Karolina Eckstein und Christoph Mink, die von ihren Paten, die sie durch das Probejahr begleitet hatten, die Gesichter geschwärzt und ihre Maske überreicht bekamen. 

Nach der Zeremonie wurde mit Stimmung und Tanz unter DJ Holger im Narrenkeller weiter gefeiert.

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