Sand

Großes Hurra für Sander Fußballerinnen

Autor: 
Udo Künster
Lesezeit 3 Minuten
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28. Mai 2017
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Die scheidende Spielführerin Chioma Igwe wurde von Bürgermeister-Stellvertreterin Elvira Walter-Schmidt als erste Spielerin gebeten, sich in das goldene Buch der Gemeinde Willstätt einzutragen.

(Bild 1/5) Die scheidende Spielführerin Chioma Igwe wurde von Bürgermeister-Stellvertreterin Elvira Walter-Schmidt als erste Spielerin gebeten, sich in das goldene Buch der Gemeinde Willstätt einzutragen. ©Udo Künster

Elvira Walter-Schmidt hat am Sonntag stellvertretend für Willstätts Bürgermeister Marco Steffens die Fußballerinnen des SC Sand auf dem Sander Dorfplatz willkommen geheißen. Bevor die Feier mit den Fans begann, trugen sich Mannschaft, Betreuer und Vorstand im goldenen Buch der Gemeinde Willstätt ein.

Im Gegensatz zum VfL Wolfsburg, der trotz Double-Gewinn Meisterschaft und Pokalsieg mit keiner Feier aufgrund der prekären sportlichen Situation der Männer geehrt wird, wurde die Mannschaft des SC Sand mit einem Empfang der Gemeinde Willstätt nach der zweiten Teilnahme im DFB-Pokal der Frauen in den verdienten Urlaub geschickt. 

Nachdem im vergangenen Jahr Liegestühle als Geschenk überreicht worden waren, gab es von der Gemeinde in diesem Jahr einen Scheck für die Mannschaftskasse und Regenschirme. Neu war der Empfang vor der eigentlichen Fan-Party im Sander Rathaus mit dem Eintrag ins neue goldene Buch. »Die Spielerinnen des SC Sand sind die ersten, die sich darin eintragen«, sagte Elvira Walter-Schmidt. Die Stellvertreterin des verhinderten Bürgermeisters hob die Bedeutung des SC Sand und die gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und der Gemeinde hervor. 

»Ich habe mir auf der Fahrt von Köln nach Hause überlegt, was man für einen Spruch eintragen kann«, sagte SC-Vorstandssprecher Hans-Peter Krieg. »Bundesliga und Pokal – mit Hilfe der Gemeinde einfach genial. Vielen Dank« lautete schließlich sein Eintrag.

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Viele Fans waren schon in Köln dabei

Anschließend ging es auf den Dorfplatz, auf dem trotz 35 Grad im Schatten wieder viele Fans warteten, die zum Großteil die Mannschaft schon im Kölner Rheinenergie-Stadion unterstützt hatten. Mit dem Song »Dorfkind« der Gruppe »Dorfrocker«, das Motto der Mannschaft und Fans, bestieg der zweifache Vize-Pokalsieger den bereitgestellten Sattelauflieger und wurde von den Fans nochmals gefeiert. 

Der Fanclub »Die Erdmännchen« überreichte den scheidenden Spielerinnen ein Stoff­erdmännchen. Emotional war der Abschied für Jovana Damn­janovic, die in beiden Finalspielen den Sander Treffer gegen ihren ehemaligen Verein Wolfsburg erzielte und in der kommenden Saison zum FC Bayern München wechselt: »Die Atmosphäre im Stadion und auch heute war wieder echt super. Ich habe während des Spiels nur unsere Fans gehört. Ich verlasse den Verein, das sind nicht nur Freunde, sondern für mich wie eine Familie und Schwestern.« Sie, Elvira Walter-Schmidt und SC-Manager Gerald Jungmann hoffen, dass der SC Sand auch im kommenden Jahr den Einzug ins Finale schafft. Aller guten Dinge sind drei – oder, um es in anderen Worten zu sagen: Dreimal ist Sander Recht. Und dann mit einem besseren Ausgang für den kleinsten Verein in der Fußball Bundesliga.

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