Neu im Gemeinderat Willstätt

Heiko Baumert (SPD) will sich für die Vereine stark machen

Autor: 
Richard Lux
Lesezeit 2 Minuten
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17. August 2019

Heiko Baumert aus Legelshurst ist für die SPD neu in den Willstätter Gemeinderat eingezogen. ©Richard Lux

Bei der Kommunalwahl am 26. Mai wurden sieben Frauen und Männer neu in den Willstätter Gemeinderat gewählt. Die Kehler Zeitung stellt die neuen Ratsmitglieder in einer Serie vor. Heute: Heiko Baumert (SPD).

Heiko Baumert hat bei den Kommunalwahlen Ende Mai erstmals auf der Liste der SPD kandidiert. Auf Anhieb schaffte der gebürtige Eckartsweierer dabei den Sprung in den Gemeinderat. Der 45 Jahre alte Staatsanwalt wohnt seit 2014 in Legelshurst. Auch seine Erstkandidatur auf dem Ticket der Bürgerliste Legelshurst (BLL) für den Ortschaftsrat war erfolgreich.

SPD war immer Baumerts Partei

Die SPD ist schon immer die Partei von Heiko Baumert. Und da er die Aufgaben und die Herausforderungen in der Politik reizvoll findet, hat er sich nach Anfrage des SPD-Ortsvereins zu seiner Kandidatur entschlossen. Es war ihm aber auch wichtig, sich auch in seinem Wohnort einzubringen. Und da die SPD für den Ortschaftsrat keine eigene Liste aufgestellt hatte, kandidierte er dort für die BLL. 

Auf die Person kommt es an

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Heiko Baumert findet jedoch, dass es sich bei Kommunalwahlen um Persönlichkeitswahlen handelt und die Listenzugehörigkeit nicht die entscheidende Rolle spielen sollte. Er möchte daher immer versuchen, seine persönlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Überzeugungen einzubringen. 

»Prioritäten richtig setzen«

»Als neu gewählter Gemeinde- und Ortschaftsrat habe ich von den Bürgern einen großen Vertrauensvorschuss erhalten, den es nun zu rechtfertigen gilt«, sagt Heiko Baumert. »Daher ist es wichtig, die Prioritäten der anstehenden Projekte richtig zu setzen.« Der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur ist ihm ein besonderes Anliegen. Dazu gehört ein Radwege- und Straßennetz, der Erhalt einer angemessenen Nahversorgung in den Ortsteilen, die Sanierung der Hallen und der Kanalisation und die Schaffung von seniorengerechten Wohnungen. »Zudem wird meines Erachtens der Wert der Vereinsarbeit für die Gesellschaft immer noch unterschätzt«, findet Baumert. »Für die Belange der Vereine werde ich mich daher auch mit ganzem Herzen einsetzen.« 

Heiko Baumert sieht sich als Gemeinde- und Ortschaftsrat in einer vermittelnden Position zwischen Verwaltung und Bürger. Er möchte gerne nahe bei den Bürgern sein, um ihre Wünsche und Bedürfnisse gegenüber der Verwaltung einbringen zu können. Andererseits sei es aber genauso wichtig, getroffene Entscheidungen den Bürgern gegenüber zu vertreten und die Hintergründe zu erläutern. Heiko Baumert: »Die Arbeit der Gremien sollte möglichst transparent sein. Daher stehe ich allen Bürger als Ansprechpartner zur Verfügung.«

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