Haushaltsanmeldungen

„Heimische Wirtschaft stärken“

Autor: 
Nina Saam
Lesezeit 2 Minuten
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11. Juli 2020

Der Gemeindeverbindungsweg nach Neumühl bräuchte eine neue Asphaltdecke. ©Nina Saam

Auenheim hat eine lange To-do-Liste für den Haushalt. Wegen Corona soll genauer abgewägt werden, was notwendig ist – aber nicht zu viel, um die ortsansässigen Firmen durch Aufträge zu unterstützen.

Auenheim verfügt über eine lange Liste mit Posten, die „gemacht“ werden sollten – die Liste mit den Haushaltsanmeldungen. „In den Jahren vorher war das auch immer ein bisschen ein Wunschkonzert“, sagte Ortsvorsteherin Sanja Tömmes auf der Ortschaftsratssitzung am Donnerstag. „Dieses Mal müssen wir viel genauer überlegen, was notwendig ist.“

Ortschaftsrat Klaus Heidt warnte allerdings vor einem zu rigiden Sparkurs: „Das wäre der falsche Weg“, sagte er. „Wir müssen die Wirtschaft vor Ort stärken.“

Vieles auf der To-do-Liste sei inzwischen abgearbeitet oder angegangen worden, so Sanja Tömmes. Dazu gehöre der Kindergartenumbau, die 1,2-Millionen-Investition in die Grundschule oder die Sanierung des Stierstalls.

Anderes harre noch der Erfüllung, beispielsweise die neuen WCs am Friedhof. Auch am Friedpark fehlt eine Toilette.

Die Gemeindeverbindungswege nach Bodersweier und Neumühl, die von vielen Radfahrern genutzt werden, bräuchten einen neuen Belag. Der dringend benötigte Radweg ins Auenheimer Gewerbegebiet ist noch nicht erledigt, ebensowenig die Querungshilfe beim Discounter am südlichen Ortseingang.

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Auch in Sachen Sporthalle steht einiges auf der Liste, unter anderem die Sanierung der Duschen und der WC-Anlage, die Fenster, die Küchenerneuerung und Schallschutzwände. 

Beim Rathaus müsse man an die erforderlichen Rückbauten denken, wenn der Kindergarten fertig ist. Für die Zeit des Umbaus sind Auenheims jüngste Mitbürger im Obergeschoss des Rathauses untergebracht, dafür wurde beispielsweise die WC-Anlage an kleinere Popos angepasst und der Parkplatz hinter dem Gebäude in eine Spiel-Freifläche umgewandelt.

Nicht zuletzt bedürfe der Jugendkeller eines Lärm- und Brandschutzes – oder gleich eines neuen Domizils. „Kinder gehören eigentlich nicht in den Keller“, sagte die Ortsvorsteherin. „Vielleicht müsste man noch mehr Geld in die Hand nehmen, um sie da rauszuholen.“ 

Ortschaftsrat Rainer Monschau fügte der Wunschliste noch ein zweites Absetzbecken im Gewerbegebiet hinzu, Standort einiger Speditionen. Das Niederschlagswasser sei durch den Reifenabrieb der vielen LKW stark belastet: „Straßensplitt wird als Sondermüll behandelt“, sagte er. „Bei uns fließt alles in die Natur.“

In der nächsten Sitzung sollen die wichtigsten Punkte aufgestellt werden.

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