Willstätt - Eckartsweier

Insektenzählung des NABU in Eckartsweier

Autor: 
Richard Lux
Lesezeit 2 Minuten
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14. August 2018

Die fleißigen Insektenzähler (von links): Karl und Theo mit ihren Eltern Martin und Melanie Klumpp, Nicole Schäfer, Hannah Schäfer, Rico und Ralf Schäfer ©Richard Lux

Viel Spaß hatten Kinder und Erwachsene bei einer Insektenzählung des NABU im Gewann »Lochmättle« in Eckartsweier.

Unter dem Motto »Zählen, was zählt« startete der Naturschutzbund Deutschland (NABU) Anfang August die zweite Runde seines neuen »Citizen Science«-Projekts »Insektensommer«. Dem Aufruf des NABU, das Summen, Brummen und Krabbeln in ihrer Umgebung zu beobachten, zu zählen und das Ergebnis online zu melden, folgte auch eine Gruppe von Natur-Fans aus Eckartsweier. 

Zählung im Gewann »Lochmättle«

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Auf einem Wiesengrundstück des Bio-Hofs von Rolf Lutz im Gewann »Lochmättle« wurde in einem Zeitraum von einer Stunde auf einer Fläche von rund 70 Quadratmetern eine Stunde gezählt. Die Kinder und Eltern, die an diesem Tag zählten, sind oft im Gewann »Lochmättle« unterwegs und schauen dort nach dem Luxus-Insektenhotel, bei dessen Bau im April sie neben anderen fleißigen Helfern mitgeholfen hatten (wir berichteten). Insgesamt zählte die Gruppe 304 Insekten – im Einzelnen: 57 Grashüpfer, sechs Gemeine Stiftschwebfliegen, eine Hornisse, 18 Hainschwebfliegen, acht Igelfliegen, zwei Taubenschwänzchen, 10 Steinhummeln, 30 Ackerhummeln, 30 Große Ochsenaugen, 36 Kleine Füchse (eine Schmetterlingsart), zwei Gemeine Stechfliegen, 19 Hufeisen-Azurjungfern (eine Libellenart), neun andere Libellen, fünf Streifenwanzen, 14 Wiesenschaum-Zikaden, acht Weißlinge, vier Tagpfauenaugen, sieben grüne Heupferde, 23 Honigbienen, 10 Wespen und vier Bremsen. Ortschaftsratsmitglied Martin Klumpp, unter dessen Leitung das Luxus-Insektenhotel entstanden war, gesellte sich später ebenfalls zu der Gruppe. 

»Unidentifizierbare Krabbel-Objekte«

»Wir haben auch weitere Insekten gesehen, die wir aber trotz ›NABU-App‹ und Insektenbuch nicht zuordnen konnten«, berichtete Ortsvorsteher-Stellvertreter Ralf Schäfer hinterher. »Ansonsten hat es allen großen Spaß gemacht.«

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