Willstätt

Junge Erwachsene beim Workcamp in Willstätt

Autor: 
Redaktion
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14. Juli 2018

Die Workcamp-Teilnehmer blicken ihrer Zeit in Willstätt erwartungsfroh entgegen. ©Gemeinde Willstätt

Die Welt zu Gast in Willstätt: Bereits zum neunten Mal findet derzeit in Willstätt ein internationales Workcamp der Vereinigung »Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten« (IBG) Stuttgart statt. 

Zehn junge Menschen aus der ganzen Welt sind derzeit wieder in Willstätt zusammengekommen, um sich freiwillig in einem Workcamp zu engagieren und zu arbeiten. Im Gegenzug erhalten sie Kost und Logis. Für zwei Wochen leben und arbeiten sie in einem Workcamp, lernen viel über die eigene Kultur, vor allem aber auch über die der Anderen und die des Gastlands Deutschland.

Aus sieben Ländern

Die aktuellen Teilnehmer kommen aus Mexiko, China, Korea, Algerien, Italien, Spanien und der Türkei. Zwischen 19 und 27 Jahren sind die sechs Frauen und vier Männer alt. Verständigt wird sich in erster Linie in Englisch. Mit dem 27-jährigen Marco kümmert sich ein junger Italiener um die Gruppenleitung, der bereits in Deutschland gearbeitet und selbst an Workcamps und Leitungsseminaren teilgenommen hat. 

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Den ersten Arbeitseinsatz hat die Gruppe an der Willstätter Grundschule. Dor soll der Holzzaun einen neuen Anstrich erhalten. Auch eine Grillhütte der Gemeinde soll vom Workcamp wieder aufgefrischt werden. Angeleitet und betreut werden die Teilnehmer bei ihrer Arbeit vom Bauhof der Gemeinde Willstätt. Über Jessica Wandres von der Gemeindeverwaltung läuft die Organisation des Workcamps. 

Im Feuerwehrhaus untergebracht

Bewährt hat sich in den vergangenen Jahren die Unterbringung der Camp-Teilnehmer in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr im Willstätter Feuerwehrgerätehaus. Hier entstehen auch immer die ersten Kontakte mit den Einheimischen. Ihre Versorgung regeln die Camp-Teilnehmer selbst: Es wird gemeinsam eingekauft und abwechselnd gekocht. 

In ihrer Freizeit wollen sich die Teilnehmer natürlich untereinander austauschen, Freundschaften schließen und auch Land und Leute kennenlernen. Der Besuch von Veranstaltungen, Shopping sowie Ausflüge in die Region gehören deshalb ebenso zum Freizeitprogramm wie Sport, Spiel und gemeinsame Aktivitäten.

Stichwort

Vereinigung IBG

Der gemeinnützige Verein »Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten«, kurz IBG, wurde 1965 mit dem Ziel gegründet, durch internationale Jugendgemeinschaftsdienste (Workcamps) einen Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung zu leisten. Seitdem wurden mehr als 1500 internationale Workcamps mit über 15 000 Teilnehmern in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern organisiert und weit mehr als 10 000 Freiwillige in gemeinnützige Projekte weltweit vermittelt. 

IBG setzt sich nach eigenen Angaben ein für internationale Verständigung, die Förderung von Toleranz und Offenheit, die Stärkung demokratischen Bewusstseins durch die Unterstützung von selbstständigem und eigenverantwortlichem Handeln, die Überwindung benachteiligender Verhältnisse in der Gesellschaft und einen nachhaltig positiven Einfluss der Workcamps auf die Projektorte.

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