Kehl

Kehl-Besuch von TV-Team hat Folgen

Autor: 
Nina Saam
Lesezeit 3 Minuten
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13. April 2012
 Nina Saam - Mehrmals müssen Redakteurin Eva Gnädig und der stellvertretende Hafendirektor Uli Stichler an Tontechniker Thomas Tiller und Kamerafrau Eva Gensch vorbeiflanieren, bis die Szene im Kasten ist. Die rostigen Schrotthaufen und der alte Getrei

Nina Saam - Mehrmals müssen Redakteurin Eva Gnädig und der stellvertretende Hafendirektor Uli Stichler an Tontechniker Thomas Tiller und Kamerafrau Eva Gensch vorbeiflanieren, bis die Szene im Kasten ist. Die rostigen Schrotthaufen und der alte Getrei

Die letzten fünf Minuten der Landesschau des SWR-Fernsehens gehören Woche für Woche einer anderen Stadt im Ländle. Ab dem 16. April ist der Sendeplatz für Kehl reserviert. Fünf Tage waren Landesschau Mobil-Reporterin Eva Gnädig und ihr Team in der Rheinstadt unterwegs. Letzte Station: Der Kehler Hafen.

Kehl. Die Passerelle und der Garten der zwei Ufer, shoppende Franzosen, tauziehende Goldscheurer, jede Menge Wohnmobile und bunte Container, die von oben wie Legobausteine aussehen – so wird sich Kehl kommende Woche den Baden-Württembergern im SWR-Fernsehen präsentieren: Von Montag bis Freitag jeweils am Ende der Landesschau. Eine Zusammenfassung wird am Samstag, den 21. April, um 18.45 Uhr zu sehen sein.

Fünf Drehtage sind angesetzt, für jeden der etwa fünfminütigen Beiträge einer. Als letzter Drehort ist der Kehler Hafen dran. Doch wie fängt man das 320 Hektar große Gelände mit 130 Firmen charakteristisch ein? Nach kurzer Lagebesprechung in der Hafenverwaltung geht es hinaus zu den großen Kranbrücken, wo Düngemittelschiffe, Schrottkähne und Containerschiffe entladen werden.

Kamerafrau Eva Gensch fängt in mehreren Einstellungen zunächst die Atmosphäre ein – die blauen, 270 Tonnen schweren Kranbrücken, die wie skurrile moderne Kunst anmutenden Schrotthaufen, die rostig-braunen Schienen, auf denen Waggons wie von Geisterhand langsam auf den Drehtrupp zugerollt kommen.

»Das Auge ist gewohnt zu wechseln«, sagt Redakteurin Eva Gnädig. »Im Film steht eine Einstellung deshalb nicht länger als drei bis vier Sekunden, dann kommt ein Schnitt.« Pro Minute Sendezeit rechnet man eine Stunde Drehzeit und eine weitere Stunde für den Cut.

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Für jede Sequenz muss Kamerafrau Gensch das elf Kilo schwere Aufnahmegerät schultern, Praktikantin Lena Konrad ist fürs Stativ und die Lampe verantwortlich. Der Mann für den Ton, Thomas Tiller, kämpft zuweilen mit dem Wind, der übers Gelände pfeift.

Fünf Mal schlendern Eva Gnädig und der stellvertretende Hafendirektor Uli Stichler plaudernd an den Schrotthalden vorbei, bis die Einstellung sitzt. Danach klettert das Team auf ein Düngemittelschiff, wo die Kamera den riesigen Greifer beobachtet, der pro Biss fünf bis sechs Tonnen Kunstdünger vom Schiff ins Silo hievt. Auf der 20 Meter hohen Kranbrücke drängt sich das vierköpfige Team in die gläserne Kabine des Kranführers, um ihm bei der Arbeit über die Schulter zu sehen, bevor Uli Stichler in luftiger Höhe zum Interview gebeten wird. »Können wir da unten noch auf das Containerschiff?«, fragt Eva Gnädig. Uli Stichler zückt das Handy und macht den Dreh klar.

Imposante Dimension

»Die Dimension des Hafens ist schon imposant«, sagt die Stuttgarter Redakteurin, die im Schnitt einmal im Monat eine Stadt für »Landesschau Mobil« porträtiert. »Dass hier so geklotzt wird, hätte ich nicht gedacht.« Doch auch die anderen Facetten Kehls haben sie beeindruckt. Besonders angetan war Eva Gnädig vom »charmanten badisch-französischen Flair« der Stadt und den Fachwerkhäusern in den Ortsteilen.

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