Preisverleihung

Kehler Kombibad-Wettbewerb: So sehen Sieger aus

Autor: 
Mika Engemann
Lesezeit 2 Minuten
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11. Juli 2019

(Bild 1/2) Am Mittwochnachmittag fand die Preisvergabe des Architekturwettbewerbs bezüglich des Kombibades statt. Foto: (von links): OB Toni Vetrano, Peter Arnke, Hendrik Scholz, Rolf Mattmüller, Stefan Bitter, Jan Richter, Pascale Richter, Gunnar Lehmann, Gerhard Lehmann, Hans-Jörg Wöhrle und Helge Hörmann. ©Martin Egg

OB Toni Vetrano hat am Mittwoch die Sieger eines Architektenwettbewerbs zum geplanten Kehler Kombibad geehrt. Ausgezeichnet wurden Projekte unter anderem aus Berlin, Straßburg und Offenburg.

Oberbürgermeister Toni Vetrano und Baubürgermeister Harald Krapp haben am Mittwoch die Preise des Architekturwettbewerbs rund um das geplante Kehler Kombi-Bad vergeben. Den ersten Preis sicherte sich das Büro AHM Arnke Häntsch Mattmüller Architekten aus Berlin in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Büro Freie Landschaftsarchitekten Pfrommer + Roeder (die Kehler Zeitung berichtete). 

Rolf Mattmüller bedankte sich für »vernünftige Arbeitsgrundlagen« in einem »nicht selbstverständlichen Verfahren« für die Kleinstadt Kehl. Harald Krapp nannte den Berliner Entwurf »kompakt«, aber »wirtschaftlich günstig«. 
Der zweite Preis wurde dem Straßburger Büro Richter architectes et associés in Kooperation mit Adler+Olesch (Mainz) verliehen. Der Entwurf mit dem Titel »Angewehtes Blatt« kam wegen seiner »landschaftlichen Bezüge«, wie Krapp es beschrieb, unter der Jury und anderen Architekten besonders gut an. Jedoch erntete die Vision der Geschwister Jan und Pascale Richter Kritik für den hohen Flächenverbrauch. Jan Richter äußerte einen »sentimentalen Hang« zum Projekt. Auch die Nachbarstadt Straßburg interessiere sich für das geplante Kombi-Bad, sagte er. 

Baubeginn 2020 anvisiert

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Das Büro Lehmann Architekten aus Offenburg nahm den dritten Preis entgegen. Die Architekten legten in ihrem Entwurf Wert auf eine »funktionale Anordnung« der Gebäude, wie Gunnar Lehmann betonte. Das macht das Bad zwar kompakt, aber nicht weniger ästhetisch, wie den Ergänzungen von  Landschaftsarchitekt Hans-Jörg Wöhrles zu entnehmen war. »Der Blick zum Rhein war das Kernthema und macht das Bad besonders«, so Wöhrle. 

Eine Anerkennung ging an Helge Hörmann vom Büro Sacker Architekten aus Freiburg. Sie arbeiteten mit Henne Korn Landschaftsarchitekten (ebenfalls Freiburg) zusammen. Die Kreation, so der scheidende Baubürgermeister, sei mit ihrer Orientierung an der Schwimmbadstraße wohl die mutigste, lasse jedoch eine eindeutige »Architektursprache« vermissen. Vertreter des Duos Duo Rossmann+Partner/ Helleckes Landschaftsarchitektur, das ebenfalls eine Anerkennung erhalten hatte, nahmen nicht an der Preisverleihung teil.

Es ist nun die Aufgabe des Kehler Gemeinderats, einen der drei Entwürfe zu wählen. OB Vetrano erklärte: »Wir müssen nun eine Entscheidung treffen. Natürlich sind die Entwürfe nicht eins zu eins umsetzbar.« 
Wie wird sich unser Bad in Zukunft präsentieren? Auf die Antwort muss noch länger gewartet werden, denn Baubeginn soll erst im Sommer 2020 sein. Der Bau wird voraussichtlich 18 bis 24 Monate beanspruchen.

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