Gemeinderat

Kehler Kulturkonzeption verabschiedet

Autor: 
Klaus Körnich
Lesezeit 2 Minuten
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12. Juli 2018

Stefanie Bade, Leiterin der Abteilung Kultur bei der Stadt Kehl, durfte sich im Gemeinderat über viel Lob der Stadträte freuen.   ©Jürgen Stark

Der Kehler Gemeinderat hat am Mittwochabend einstimmig die Kulturkonzeption beschlossen. Sie umfasst mehr als 100 einzelne Maßnahmen zur Verbesserung des kulturellen Angebots in Kehl. Die Fraktionen im Gremium sparten dabei nicht mit Lob.
 

Bei der einstimmigen Verabschiedung der städtischen Kulturkonzeption am Mittwochabend im Gemeinderat waren sich Fraktionen und Verwaltung einig – in ihrem Lob über das Gelingen der Konzeption und in ihrem Dank an Kultur-Chefin Stefanie Bade und ihr Team.

Bereicherung

»Diese Kulturkonzeption wird unsere Stadt in einer großartigen Weise bereichern«, lobte CDU-Fraktionschef Richard Schüler. SPD-Stadtrat Wolfram Britz sagte: »Ich hoffe und wünsche mir, dass die Kultur in Kehl wirklich den Stellenwert bekommt, den dieses Konzept vorgibt.« Héctor Sala (Grüne/Frauen/Jugend) hob hervor, dass seiner Fraktion besonders das Handlungsfeld »Kultur als Motor der Stadtentwicklung« gefallen habe. Denn dabei gehe es um das wichtige Ziel, »Kehl als attraktiven Standort zu positionieren«. Diese »Chance«, so meint seine Fraktion, »sollten wir nicht nur begreifen, sondern ergreifen.«

Wichtiges Kulturhaus 

Alle Fraktionen hoben auch die Bedeutung des neuen Kulturhauses (früher: »Tulla alt«) für Kehl hervor, das 2019 eröffnet werden soll. »Das Kulturhaus kann und soll dazu beitragen, dass sich Kehl positiv in Sachen Kultur entwickelt«, unterstrich beispielsweise Horst Heitz, Sprecher der Fraktion der Freien Wähler. Das Kulturhaus, fügte Schüler hinzu, werde Kehl »beleben«.

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Alle Fraktionen baten die Verwaltung auch darum, den städtischen Kulturbereich zeitnah (Sala: »spätestens ab 2019«) personell aufzustocken. In der Kulturkonzeption war die Notwendigkeit von mehr Personal für den Kultur-Bereich mehrfach deutlich gemacht worden.

Mehr als 100 Einzelmaßnahmen

Die Kulturkonzeption war in einem zweieinhalbjährigen Prozess mit einer Beteiligung der Kehler Bürgerschaft erstellt worden. Sie umfasst fünf Handlungsfelder mit Zielen und insgesamt 103 konkrete Maßnahmen. Nach Angaben des Kehler Kulturbüros wurden davon bisher ein Viertel umgesetzt, viele weitere werden folgen.

Fragen der Identität

Wolfgang Maelger, Fraktionssprecher Grüne/Frauen/Jugend, lobte, dass die Konzeption auch Fragen der Identität der Stadt und seiner Bürger aufwerfe. Deshalb sei die Konzeption auch ein »wirklich guter Grundstein, um damit weiter arbeiten zu können«. 
 

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