Kehl - Kork

Kork hat jetzt einen Inklusionsbeauftragten

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16. Januar 2015

Daniel Basler (l.) besetzt seit drei Wochen die neu geschaffene Projekt- und Koordinationsstelle »Inklusion vor Ort in Kork«. Rechts Ortsvorsteher Patric Jockers. ©Nina Saam

Kork ist seinem Ziel, eine inklusive Gemeinde zu werden, einen kleinen Schritt weitergekommen. Nachdem das Land Fördergelder bewilligt hat und auch die Stadt ihr Scherflein dazu beiträgt, konnte die neu geschaffene Stelle eines Koordinators, bei dem alle Inklusions-Aktivitäten im Ort zusammenlaufen sollen, besetzt werden. Auf der Ortschaftsratssitzung am Mittwoch stellte sich Daniel Basler dem Gremium vor. Der 47-jährige Diplompädagoge aus Offenburg hat seit Ende Dezember im Korker Rathaus seinen Sitz und betont, jederzeit ansprechbar zu sein.

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»Bei der Inklusion geht es nicht nur darum, Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenzubringen«, sagte er. »Inklusion ist ein großes Gesellschaftsprojekt.« Noch sei er in der Sondierungsphase, treffe sich mit den bereits vor Ort tätigen Arbeitsgruppen, führe viele Gespräche. Schließlich wolle er nicht etwas von außen aufoktroyieren, sondern auf das Vorhandene aufbauen. Als erstes konkretes Projekt wolle er versuchen, ein Car-Sharing-Auto nach Kork zu holen. Derzeit stehe er mit dem Freiburger Anbieter Stadtmobil in Kontakt, der bereits zwei Fahrzeuge in Kehl stationiert hat. Zum Stellenprofil von Daniel Basler gehört auch die Aufgabe, zusammen mit einem geplanten Projektbegleitkreis inklusive Ansätze mittelfristig auf die Gesamtstadt zu übertragen.

Daniel Basler hat nach seiner Ausbildung zum Buchhändler Geistes- und Sozialwissenschaften in Heidelberg und Freiburg, später Pädagogik mit dem Schwerpunkten Ausländer- und Naturpädagogik studiert. Seine beruflichen Stationen führten ihn von der Kinder- und Jugendpsychiatrie über berufsbegleitende Hilfen für Jugendliche zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zuletzt arbeitete er als sogenannter »fester freier Mitarbeiter« bei der Mittelbadischen Presse.

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