Kehl

Kreuzmatt: Grünflächen werden aufgewertet

12. September 2017
&copy Stadt Kehl

Sanierte Hausfassaden und eine modern ausgebaute Beethovenstraße: Die Grünflächen zwischen den Häusern in der Kreuzmatt bilden dazu einen deutlichen Kontrast. Aber nicht mehr allzu lange: Im Oktober beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung der  Bereiche, kündigt die Kehler Verwaltung an. 

1,9 Millionen Euro investiere die Städtische Wohnbau, um hochwertige Aufenthaltsbereiche und eine geordnete Parkplatzsituation im Gebiet zu schaffen. Dazu gehören Garagen, die nichts mit den üblichen Betonquadern gemein haben, so die Verwaltung weiter.Die Garagen, die im hinteren Teil Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Kinderwagen und Mülltonnen bieten, sollen die Bereiche zur Beethovenstraße hin strukturieren und für Ordnung sorgen. Auch die Stellplätze, die den Kreuzmatt-Bewohnern vorbehalten sind, werden im rechten Winkel zur Straße angelegt.

Eine erste Mustergarage des neuen Typs hat die Städtische Wohnbaugesellschaft mbH in der Hauptstraße aufgestellt: In wenigen Tagen, berichtet Wohnbau-Geschäftsführer Jurij Kern, seien alle Garagen vermietet gewesen. Das neue Modell »bietet die Chance, gestalterische Akzente zu setzen«, freut er sich. In den betroffenen Bereichen  entlang der Beethovenstraße hat die Wohnbau alle bestehenden Mietverhältnisse für Stellplätze gekündigt, um sie nach dem Ende der Bauzeit – voraussichtlich Ende 2018 – neu vergeben zu können. Jeder Wohnung ist jeweils ein Stellplatz zugeordnet.

Kein anderes Wohngebiet in der Kehler Kernstadt verfügt laut Stadtverwaltung über einen so hohen Anteil an Grünbereichen wie die Kreuzmatt: Damit erkläre sich sowohl die hohen Kosten für die Umgestaltung als auch die Bauzeit. Begonnen wird mit der Fläche zwischen den Gebäuden in der Beethovenstraße 2 und 4. Alle fünf Grünbereiche werden dann nach und nach umgestaltet.

Das Konzept stammt vom Büro bhm und wurde in enger Abstimmung mit den Bewohnern der Kreuzmatt entwickelt. So werden die künftigen Wege beispielsweise so angelegt, wie sich die Bewohner durchs Gebiet bewegen, die asphaltierten (und inzwischen holprig aufgebrochenen) schnurgeraden Wege entlang der Hausfassaden werden durch geschwungene und gepflasterte Varianten in unterschiedlichen Breiten ersetzt.

Die Grünflächen werden künftig bis an die Gebäude heranreichen, als Abstandshalter werden Hecken gesetzt, die durch Staudenpflanzungen ergänzt werden. Hecken sollen auch dazu dienen, private Räume zu schaffen. Außerdem sollen zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Poller sollen dafür sorgen, dass die neuen Wege nicht von Autos befahren werden; darüber hinaus gibt es eine LED-Beleuchtung.

Autor:
Redaktion

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