Stabwechsel

Marlen: Oliver Rose neuer Narrenpräsident

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06. Juli 2020

(Bild 1/2) Oliver Rose ©privat

Stabwechsel bei den Marlener Narren: Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung gab Rainer Schäfer sein Amt als Präsident der „Narrhalla Nelram“ ab. Oliver Rose wurde sein Nachfolger. 

Zwölf Jahre lang hatte Rainer Schäfer mit viel Umsicht, Weitsicht und großem Engagement die Geschicke der „Narrhalla Nelram“ als Präsident geleitet. Zudem ist er auch noch Vorsitzender des TuS Marlen, dem die „Narrhalla“ als selbstständige Abteilung angehört. Doch nun ist Schluss – zumindest mit „lustig“. 

Der „Narrhalla Nelram“ gehört Rainer Schäfer seit den 1970er-Jahren an. Seine närrische Karriere begann im Fanfarenzug. Später musste er eine ganze Weile aufhören, da er als Lokomotivführer im Wechseldienst beschäftigt war. Seit Anfang der 2000er-Jahre ist er aber wieder voll dabei. Seit seinem Wiedereintritt singt er bei den „Nelram 6-Zylindern“; kurz darauf wurde er Mitglied des Elferrats. Seit 2009 war er Präsident der Narrhallesen.

Eigentlich wollte er das Amt schon im vorigen Jahr auf der ordentlichen Hauptversammlung abgeben. „Jetzt sollen die Jüngeren ans Ruder“, so seine Begründung. Schäfer wird 64; bei der Bahn ist er inzwischen im Bereich Controlling und IT tätig – da muss er beruflich viel zwischen Wohnort und Arbeitsstelle hin und her pendeln. Damals jedoch erklärte er sich bereit, noch ein Jahr dranzuhängen, da noch kein Nachfolger bereitstand; zudem galt es, das närrische Jubiläum zum 66-jährigen Bestehen der „Narrhalla“ zu planen, das in diesem Jahr so ein toller Erfolg wurde. Und da bei den Narr­hallesen nur alle zwei Jahre gewählt wird, musste die Nachfolge nun Ende Juni auf einer außerordentlichen Hauptversammlung geregelt werden.

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Zu seinem Nachfolger wurde Oliver Rose gewählt. Der erst 30-Jährige stieß mit der Gründung der Hanfhechler, der Häs-Gruppe der „Narrhalla“, zu den Marlener Narren. Seither ist er der Sprecher der Gruppe. In diesem Jahr war er einer der maßgeblichen Organisatoren der großen Jubiläums-„Kultnacht“, bei der 62 Zünfte und Gruppen mit ihren Auftritten den Narrhallesen zum 66-Jährigen gratulierten.

Leicht wird sein erstes Jahr gewiss nicht werden. Denn angesichts der bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Verordnung ist derzeit vieles ungewiss. Es könne sogar sein, so Schäfer, dass im kommenden Jahr überhaupt keine Fasnacht möglich sein wird. Die derzeit gültige Verordnung des Landes ließe das nicht zu. „Wir können in diesem Moment nur verschiedene Szenarien planen und hoffen, dass die Pandemie sich weiter abschwächt und somit die gesetzlichen Vorgaben für größere Veranstaltungen an Relevanz verlieren  oder nicht mehr notwendig sind“, so Schäfer.
Seinen Posten als Vorsitzender des TuS Marlen wird er weiterhin ausüben. 

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl des nächstjährigen Fasnachts-Mottos. Von den vielen vorgetragenen Vorschlägen machte schließlich „Eins kann uns keiner nehmen...“ das Rennen. Und eben getreu diesem Motto gilt es jetzt, Konzepte zu erarbeiten, wie im kommenden Jahr eine Fasnacht stattfinden kann.

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