Dank für Ursula und Hans Schneidewind

Mit viel Einsatz die Mediathek ausgebaut

Autor: 
Günter Ferber
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07. Dezember 2017
Bürgermeister Marco Steffens (links) dankte Ursula und Hans Schneidewind für ihr großes Engagement in der Willstätter Mediathek.

Nach 42 Jahren geben Ursula und Hans Schneidewind die Geschicke der Willstätter Mediathek in neue Hände. Hauptamtliche Nachfolgerin wird Andrea Koloska (wir haben berichtet). Das große Engagement der Schneidewinds wurde am Dienstagabend im neuen Bürgersaal der Gemeinde gewürdigt.

Großartiges hätten die Eheleute Schneidewind geleistet, sagte Bürgermeister Marco Steffens – für die Schule, die Mediathek und damit für die Bürgerschaft der Gemeinde. Durch solches Engagement mache es riesig Spaß, in einer solchen lebendigen Gemeinde tätig zu sein. 

Hans und Ursula Schneidewind waren gemeinsam Lehrer an der Moscherosch-Schule, Hans Schneidewind hat sie auch lange Jahre geleitet. 42 Jahre befand sich die Mediathek der Gemeinde Willstätt in den Räumlichkeiten der Schule, momentan im Rathaus in Legelshurst. In absehbarer Zeit werden auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule eine neue Mediathek sowie eine Mensa errichtet.

Bildung als Ressource

Er sei dankbar, so Steffens,  dass alle Gemeinderäte die Fortführung der Mediathek unterstützten und bereit seien, das Projekt Mediathek neu auszurichten. Investitionen in Bildung seien kein verlorenes Geld. Bildung und Wissen seien eine Ressource und müssten jedem Kind und jedem Erwachsenen in gleichem Maße zur Verfügung stehen.

Bertram Walter, Rektor der Moscherosch-Schule, dankte den Eheleuten Schneidewind für das gute Miteinander und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit ihrer engagierten Arbeit hätten sie einen großen Beitrag zur Leseförderung und gleichzeitig zur Medienbildung der Schüler geleistet. 

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Unter Bürgermeister Fritz Fuhri, erinnerte  Hans Schneidewind, wurde die Bücherei ins Leben gerufen. Im Jahr 1976 erfolgte der Umzug in die Moscherosch-Schule, und aus dem kleinen Pflänzchen sei etwas richtig Großes geworden. Schneidewind nutzte seine Rede für einen Appell an den Gemeinderat, die neue Mediathek nicht zu klein zu bauen, und spielte damit an Diskussionen im Gremium an. Er dankte der Gemeinde für die immer gute Zusammenarbeit.

Zum Abschluss umarmte er er seine Frau, und sie erhielten von den Gästen anhaltenden und herzlichen Beifall für ihr Werk. Auch das Team der Mediatheks-Mitarbeiterinnen bekam Blumen als Dank für sein Engagement.