Grenzüberschreitender Verkehr

Nadelöhr Europabrücke: Stauende ist nicht in Sicht

Autor: 
Robert Schmidt
Lesezeit < 1 Minute
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16. Mai 2018

Unmittelbar nach den Pariser Terroranschlägen vom 14. November 2016 bezog die französische Polizei Position an der Grenze. Auch nach dem Ende des Ausnahmezustands bleibt die Fahrbahn verengt, auch wenn immer seltener Gendarmen bereitstehen. Dieser Umstand wiederum sorgt an verkehrsintensiven Tagen für massive Rückstaus in Richtung Kehl. ©Martin Egg

Auch mehrere Monate nach Ende des Ausnahmezustandes dauern die Polizeikontrollen an der französischen Grenze an. 

»Die Überprüfungen an den französischen Grenzen sind bis zum 31. Oktober verlängert worden«, sagte eine Sprecherin der zuständigen Präfektur in Straßburg auf Anfrage der Kehler Zeitung. Zuletzt hatten sich am Kontrollpunkt hinter der Europabrücke in Richtung Straßburg häufig Staus gebildet.

Die Frage danach, ob die Fahrbahn dort weiter verengt bleibe, ließ die französische Behörde unbeantwortet. Im November vergangenen Jahres hatte die Regierung in Paris zwar den Ausnahmezustand aufgehoben, im Rahmen eines neuen Anti-Terror-Gesetzes aber diverse Maßnahmen beibehalten und neue hinzugefügt.

So sind nach wie vor Kontrollen direkt an der Grenze und sogar einige Kilometer weiter ins Inland möglich. Bereits vor Monaten hatte die Kehler Zeitung die Präfektur gebeten, Details zu den hiesigen Kontrollen zu erhalten und mit Grenzbeamten sprechen zu dürfen – ohne Erfolg.

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