Willstätt

Neue Bleibe für letzte Willstätter Werkrealschüler

Autor: 
Michael Müller
Lesezeit 2 Minuten
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20. September 2018

Für die letzten Zehntklässler der Moscherosch-Schule Willstätt sind Lösungen gefunden. ©Günter Ferber

Für die Zehntklässler der Moscherosch-Schule Willstätt sind Lösungen gefunden worden: Zehn der zwölf Schüler können an die Gemeinschaftsschule Achern wechseln; die anderen beiden wechseln nach Kehl und Offenburg.

Für die letzten Werkrealschüler der Moscherosch-Schule Willstätt war der Beginn des neuen Schuljahres ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst erfuhren sie, dass die 10. Klasse nicht zustande kommt, weil die Mindestzahl von 16 Schülern nun doch nicht erreicht wurde, und sie sich für ihr letztes Werkrealschul-Jahr nun eine andere Schule suchen müssen. Das Schulamt Offenburg hatte in dieser Frage keinen Ermessensspielraum gesehen. Doch nun ist die Kuh vom Eis: Alle zwölf Jugendlichen sind nun an anderen Schulen untergekommen.

Zehn gehen nach Achern

Demnach werden allein zehn der zwölf Willstätter Zehntklässler an die Gemeinschaftsschule Achern wechseln. Eine weitere Schülerin geht nach Kehl, ein Schüler nach Offenburg, wie Bertram Walter, Rektor der Moscherosch-Schule, der Kehler Zeitung berichtete. Am Freitag gab es eine klasseninterne Abschlussfeier. 

Wechsel ist offiziell bestätigt

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Dass es dann doch so schnell ging, einvernehmliche Lösungen zu finden, darüber ist Bertram Walter sehr froh. Wie sein Kollege Heinz Moll von der Gemeinschaftsschule Achern gestern mitteilte, hat das Staatliche Schulamt Offenburg inzwischen den Wechsel offiziell bestätigt. Am Montag waren Eltern und Schüler in Achern zu Besuch; dabei hatten sie auch Gelegenheit, ihre neue Schule bei einer Hausführung kennenzulernen. »Für uns war es selbstverständlich, zu helfen«, so Moll. 

Schüler nicht auseinanderreißen

Wichtig sei gewesen, dass die Schüler, die zusammen bleiben und auch gemeinsam den Abschluss machen wollen, auch zusammen bleiben können, so Moll weiter. »Da liegen mir die Jugendlichen schon am Herzen. Für sie ist die Situation schon schwierig genug.« Wichtig sei jetzt, dass für die Schüler nach den turbulenten Tagen zum Schuljahresbeginn wieder Ruhe einkehrt.

Grenze ist erreicht

Die Schüler aus Willstätt kommen in Achern nun alle in die 10. Klasse. Deren Schülerzahl wird dadurch schlagartig anwachsen – auf nunmehr 30 Jugendliche. Für die betroffenen Lehrer bedeute das einiges an Mehrarbeit, berichtet Moll, und auch die Organisation der Unterrichtsabläufe muss umgekrempelt werden – das reiche von der Beschaffung zusätzlichen Mobiliars für das Klassenzimmer bis hin zum Lehrmaterial. Hinzu komme, dass auch die jüngeren Jahrgänge der Acherner Schule gut gefüllt sind. »Da stoßen wir in diesem Jahr schon an unsere Grenze«, so Moll. »Aber das kriegen wir hin.«

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