Spende

Neuer Bus für Kehler Dr.-Friedrich-Geroldt-Haus

Autor: 
Karin Bürk
Lesezeit 2 Minuten
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19. November 2020

Bus-Schlüsselübergabe (hinten, von links): Lotte Klumpp und Helmut Österle von der Klumpp Stiftung  und Uwe Baumert vom Autohaus Rheingarage Baumert. Mitte: Dieter Baumert (Rheingarage Baumert) übergibt einen Blumenstrauß an Stephan Müller vom Dr.-Friedrich-Geroldt-Haus. Rechts neben Müller: die beiden Hausmeister Viktor Melin und Roland Lutz. ©Karin Bürk

Das Kehler Pflegeheim freut sich über einen neuen Bus. Rund 45 000 Euro hat das Fahrzeug gekostet. Ermöglicht wurde die Finanzierung durch viele Einzelspender sowie eine Stiftung.

Er war schon fast Kult, der Kleinbus des Dr.-Friedrich-Geroldt-Hauses. Ob für Ausflüge mit den Bewohnern, die Fahrten zum Besuch des Seniorenkreises oder die Gottesdienste der Kirchengemeinde: 18 Jahre lang hatte der alte Bus gute Dienste geleistet. Doch nun hatte es die Werkstatt bestätigt: Er kommt nicht mehr durch den TÜV. Viele Teile, aber auch die Sitze waren verschlissen. Zum Erhalt des Transport-Services und der Mobilität musste daher ein neuer Bus gekauft werden.  

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Am Mittwoch war es dann soweit. Stephan Müller nahm von Dieter und Uwe Baumert vom Autohaus Rheingarage Baumert in Kehl die Schlüssel für das neue Fahrzeug entgegennehmen.
Der neue Bus mit seinen acht Plätzen plus zusätzlichem Fahrersitz hat alles, was für den täglichen Gebrauch im Pflegeheim, im Betreuten Wohnen und im Oberlin Haus notwendig ist. Wichtig war eine Rampe zum Transport von Rollstuhlfahrern, um im Bedarfsfall auch schon mal einen Krankentransport zum Arzt selbst durchführen zu können. Notwendig ist auch die große Ladefläche für die Materialtransporte des Hausmeisters.
Finanziert wurde der inklusive aller Einbauten und Umrüstungen rund 45 000 Euro teure Bus durch das aktuelle Spendenprojekt „Neuer Bus mit Rollstuhlrampe“ in der Heimzeitung, den Großkundenrabatt der Evangelischen Landeskirche in Baden, zahlreichen Einzelspendern sowie einen größeren Spendenzuschuß der Lotte-und-Dieter-Klumpp-Stiftung in Kehl.

„Gut, dass wir nun wieder ein sicheres Fahrzeug haben“, merkte Müller am Schluss der Übergabe an und dankte allen daran Beteiligen. Leider konnte aufgrund der geltenden Corona-Regeln an diesem Tag keiner der Heimbewohner an der Schlüsselübergabe teilnehmen. Trotzdem waren alle mächtig stolz auf das neue Fahrzeug.

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