Umweltschutz

Neues E-Auto vor der Kehler Stadthalle

Autor: 
Redaktion
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12. September 2018

E-Mobil: Klimaschutzmanagerin Lea Unterreiner nutzt das E-Auto für Dienstfahrten, greift aber auch privat anstelle eines eigenen Wagens regelmäßig darauf zurück. ©Stadt Kehl

Um eine möglichst klimafreundliche Fortbewegung zu fördern, hat sich die Stadtverwaltung dafür eingesetzt, ein Elektro-Auto in das Kehler Carsharing-Angebot aufzunehmen, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt. Das E-Auto können Carsharing-Mitglieder seit Mai buchen. 

Mit einer Auslastung von knapp 20 Prozent ist die Nutzungsquote des E-Autos sehr gering, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
Die Mitgliedskarte an den Checkpoint halten, einsteigen, anschnallen, die Keycard in den Kartenschlitz stecken, den Startknopf drücken und schon kann es losgehen: Nahezu lautlos setzt sich das Gefährt in Bewegung. »Das Auto ist unheimlich praktisch für all diejenigen, die sich flexibel und dennoch möglichst klimafreundlich fortbewegen möchten«, wird die städtische Klimaschutzmanagerin Lea Unterreiner in der Pressemitteilung zitiert. Sie nutzt das Auto beruflich und privat.
»Möglicherweise haben manche Nutzer Hemmungen, das E-Auto auszuprobieren, weil sie denken, dass die Handhabung komplizierter als bei einem konventionellen Auto ist«, vermutet Lea Untereiner. Dabei sei es genauso zu bedienen wie ein gewöhnlicher Automatikwagen – man müsse nur daran denken, es nach der Fahrt wieder an die Ökostrom-Ladestation anzuschließen.

Registrierung mit der Tankkarte

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Dies sei schnell und einfach zu bewerkstelligen, meint sie. Es funktioniert so: Auf der Keycard, die auch als Schlüssel dient und sich in der Mittelkonsole befindet, wird zur Öffnung der Ladeklappe an der Frontseite des Wagens das Steckersymbol gedrückt; alternativ kann die Ladeklappe auch durch einen Knopf im Auto geöffnet werden. Anschließend registriert sich der Nutzer mit der Tankkarte, die sich ebenfalls im Innern befindet, an der Ladesäule und verbindet das Ladekabel mit dem Auto. Weil das E-Auto selbstständig aufhört Strom zu beziehen, sobald der Ladevorgang beendet ist, muss der Fahrer oder die Fahrerin nicht wie bei früheren Modellen warten, bis das Auto wieder aufgeladen ist, um das Ladekabel zu entfernen. 

»Wer wenig Auto fährt, kann nicht billiger fahren als mit dem Carsharing-Auto, weil im Nutzungspreis, der nach Stunden und gefahrenen Kilometern berechnet wird, bereits alle Fahrt- und Fahrzeugkosten enthalten sind«, weiß Lea Unterreiner. Wer Mitglied werde, habe zudem den Vorteil, auch die Carsharing-Fahrzeuge in anderen Städten buchen zu können. Wer bereits bei einer anderen Carsharing-Organisation Mitglied ist, kann sich beim Kehler Anbieter Stadtmobil Südbaden als sogenannter Quernutzer registrieren lassen und hat dann auch Zugriff auf die Fahrzeuge in Kehl. Andersherum gilt: Stadtmobil-Südbaden-Mitglieder können Fahrzeuge anderer Organisationen nutzen, beispielsweise den Fuhrpark des Carsharing-Service Citiz Alsace in Straßburg. Innerhalb Deutschlands arbeitet Stadtmobil Südbaden mit 25 Partnerorganisationen zusammen.
Das weiße Auto steht auf einem der speziell gekennzeichneten Stellplätze in der Rheinstraße auf Höhe der Stadthalle. Ladesäulen mit Ökostrom sind an der Halle, am »Läger«, am Bahnhof und in Schneeflären zu finden. Die anderen drei regulären Carsharing-Fahrzeuge stehen an der Ecke Friedrich-/Lessingstraße. Zusätzlich ist ein konventionelles Carsharing-Auto auf einem Stellplatz im vorderen Bereich des Schulparkplatzes in Kork stationiert. Insgesamt sind damit fünf Carsharing-Fahrzeuge in Kehl verfügbar. 
 

Stichwort

Anmelden

Carsharing-Anmeldungen werden telefonisch (• 0761/23020) entgegengenommen. Die Anmeldeformulare können bereits im Vorfeld auf der Internetseite www.stadtmobil-suedbaden.de heruntergeladen werden. Nach einem persönlichen Gespräch, bei dem unter anderem eine Kopie des Führerscheins hinterlegt und die Anmeldegebühr in Höhe von 20 Euro hinterlegt werden muss, erhalten die Kunden eine Mitgliedsnummer und nach der Freischaltung des Zugangs ein Passwort sowie die Zugangskarte. 
Buchungen können nach erfolgter Anmeldung telefonisch oder über das Internet erfolgen. Eine Kaution von 200 Euro (Einzelperson) beziehungsweise 300 Euro (Haushalt) ist zu Beginn zu hinterlegen, kann jedoch nach einem Jahr Mitgliedschaft mit den Fahrtkosten verrechnet werden.

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