Willstätt

Offizieller Start der Schul-Erweiterung in Willstätt

Autor: 
Günter Ferber
Lesezeit 3 Minuten
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27. November 2020

(Bild 1/2) Freude über Baubeginn für die Schul-Erweiterung (v. links): Hauptamtsleiter Andreas Leupolz, Bauamtsleiter Philipp Rensch, Klaus Adam (Bauunternehmung), Ortsvorsteherin Gabriele Ganz, Bürgermeister Christian Huber, Mediathek-Leiterin Andrea Koloska, Günter Herrmann und Martin Arvidsson (Günter Hermann Architekten, Stuttgart), Rechnungsamtsleiter Philip Kaufmann und Schulleiter Bertram Walter. ©Günter Ferber

Mit einem Vor-Ort-Termin begannen am Mittwoch die Arbeiten für den Bau der Mensa und der Mediathek an der Moscherosch-Schule Willstätt.

In den vergangenen Tagen wurde in Willstätt mit dem Neubau der Gebäude für eine Mensa und Mediathek an der Moscherosch-Schule begonnen. Die beiden zusammenhängenden, einstöckigen Gebäudeteile entstehen unmittelbar vor der Schule neben der alten Kinzig und werden über den bisherigen Haupteingang beziehungsweise das Foyer mit der Schule verbunden. Am Mittwoch trafen sich Vertreter der Gemeinde, Ortschaft, Schule und Mediathek mit Architekten und Vertretern der ausführenden Firmen vor Ort, um den Beginn der Arbeiten zu begutachten. 

Es sei „ein toller Schritt in die richtige Richtung“, freute sich Bürgermeister Christian Huber über den Beginn der Arbeiten. „Schon jetzt freue ich mich darauf, mit meiner Familie die Mediathek auch als Kunde zu nutzen.“

Ort der Begegnung 

Mit der neuen Mediathek werde in zentraler Lage ein weiterer Ort der Begegnung in der Gemeinde geschaffen, so Huber weiter. Einen Dank richtete er auch an die Moscherosch-Schule für die Geduld und das bisherige und zukünftige Leben mit der Baustelle. Auch die Gemeindeverwaltung habe das Schul-Projekt gut begleitet und vorangebracht.

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Frühe Auftragsvergabe war richtig

Hubers Dank galt vor allem dem Willstätter Gemeinderat, dass man den Weg mitgegangen sei. Hinsichtlich des Standorts und des finanziellen Rahmens seien zwar einige Hürden zu überwinden gewesen; dennoch hätten sich am Ende doch alle gemeinsam für die jetzige Lösung eingesetzt. Trotz der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vorgebrachten Bedenken hinsichtlich der Finanzierung hatte der Gemeinderat Mitte Oktober die Aufträge für insgesamt 16 Gewerke vergeben. Dies habe sich aufgrund der guten Angebote als richtig erwiesen, so Huber. Das Gesamtvolumen der Aufträge beläuft sich auf rund 3,1 Millionen Euro, was etwa 83 Prozent der Gesamtkosten entspricht. Damit liegt die Gemeinde rund 277 000 Euro oder 8,3 Prozent unter der Kostenschätzung von 3,34 Millionen Euro. Außerdem habe man dadurch auch lokalen Firmen wieder Aufträge erteilen können. 

Seit September 2014 ist die Moscherosch-Schule eine Gemeinschaftsschule mit Ganztagesangebot. Seither haben sich die Anmeldezahlen sehr positiv entwickelt. Auch Schüler aus dem Umland nutzen das Bildungsangebot der Gemeinschaftsschule, mit der ein Mittlerer Bildungsabschluss in Willstätt möglich ist. 

Fertigstellung Mitte 2022 angepeilt

Mit der endgültigen Fertigstellung von Mensa, Mediathek und Außenanlage wird in eineinhalb Jahren, also etwa Mitte 2022, gerechnet. Während der Bauzeit gibt es für die Moscherosch-Schule und das Jugendzentrum einen geänderten Zugang, der über einen Parkplatz am Seiteneingang der Hanauerland-Halle entlang der dortigen Tribünenhalle führt. Auf den Zufahrtsstraßen zur Moscherosch-Schule und Hanauerland-Halle werden Schüler, Eltern, Anwohner und alle Verkehrsteilnehmer aufgrund des Baustellenverkehrs um erhöhte Vorsicht gebeten.

Hintergrund

Zwei Abschnitte sind schon abgeschlossen

Der Neubau von Mensa und Mediathek mit Foyer sowie die anschließende Neugestaltung der Außenanlage stellen die dritte Bauphase im Rahmen der Erweiterung und Modernisierung der Willstätter Moscherosch-Schule dar. Früher war die Mediathek in der Moscherosch-Schule in beengten Räumen untergebracht. Derzeit befindet sich seit Herbst 2017 übergangsweise im ehemaligen Legelshurster Rathaus. 

Für das gesamte Projekt erhält die Gemeinde Landeszuschüsse aus Schulbaufördermitteln in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro und Investitionshilfen aus dem Ausgleichsstock in Höhe von 400 000 Euro. 

Bereits abgeschlossen und wieder im Schulbetrieb integriert sind die beiden ersten Bauabschnitte, der Neubau eines weiteren Klassentraktes und der Umbau des Bestandsgebäudes.

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