Kehl - Kork

Ortsmittencheck geht in Kork weiter

Autor: 
Nina Saam
Lesezeit 2 Minuten
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17. Mai 2021
Der Albert-Schweitzer-Platz auf dem ehemaligen Herzhauser-Areal in Kork dient der Ortschaft als inklusiver Treffpunkt.

Der Albert-Schweitzer-Platz auf dem ehemaligen Herzhauser-Areal in Kork dient der Ortschaft als inklusiver Treffpunkt. ©Stadt Kehl

Ausgedehnte Begehung mit beteiligtem Planungsbüro: Schwachstellen und Potentiale wurden ermittelt.

Kork ist eine der 20 ausgewählten Kommunen in Baden-Württemberg für das landesweite Modellprojekt „Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“. Bei einer ausgedehnten Begehung mit dem beteiligten Planungsbüro waren Schwachstellen und Potenziale ermittelt worden.

In einem weiteren Schritt sollen sich nun die Korker Bürger einbringen können. Als erstes werden Fragebögen in leichter Sprache an die Bewohner der Diakonie Kork und der Altenpflegeheime ausgegeben. Im Juli wird ein „Planparcours“ in der Gemeindehalle aufgebaut, wo den Bürgern in mehreren Stationen Pläne und Ideen zur Umgestaltung der Ortsmitte vorgestellt werden.

Die Bürger sind aufgerufen, die Vorschläge zu werten und zu gewichten, aber auch eigene Gedanken einzubringen. Als Ortsmitte wird der Bereich zwischen der Alten Landschreiberei und dem Handwerksmuseum definiert, einschließlich des Korker Bühls und des evangelischen Gemeindehauses.

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Im Oktober sollen bei einer „Bürgervisite“ die gefundenen Maßnahmen an Ort und Stelle „simuliert“ werden. Dazu sollen die betreffenden Straßen im Ortskern für zwei Stunden gesperrt werden.

„Es wird einen Zwei-Stufen-Plan geben“, sagte Jockers. „Es wird Maßnahmen geben, die relativ zeitnah umsetzbar sind, andere können wir erst angehen, wenn die Umfahrung da ist.“ Solange noch die großen Schwertransporte zum Hafen und die Laster, die die Erdaushubdeponie ansteuern, durch den Ort rollen müssen, könne man gewisse Dinge nicht umsetzen, so Jockers weiter. Die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h in Teilen der Ortsdurchfahrt soll dagegen bis Ende des Jahres kommen.

„Ich bin sehr angetan von der Arbeit des Planungsbüros“, sagte Jockers abschließend – und äußerte die Hoffnung, dass nicht nur die Planung, sondern auch die Umsetzung der Maßnahmen vom Land gefördert werden. Schließlich sollen die 20 Modellkommunen zur „Blaupause“ für die Entwicklung barrierefreier Ortsmitten im ganzen Land werden.

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