Kehl

Plünderungen auf Grünflächen der Stadt Kehl

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
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14. Juni 2018

Vor der Kita Sundheim: Schon in wenigen Wochen werden aus den derzeit etwa zehn- bis 20-Zentimeter großen Gewächsen knapp hüfthohe Stauden, die in zahlreichen bunten Farben blühen. ©Stadt Kehl

Mit rund 1500 bunt blühenden Stauden haben Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs in der vergangenen Woche die etwa 500 Quadratmeter große Freifläche vor dem Neubau der Kita Sundheim verschönert. 
Immer häufiger wird diese Arbeit  wieder zerstört, weil die Pflanzen nachts für den Eigengebrauch abgeschnitten, herausgerissen oder ausgegraben werden.

Damit sich Bürger auch weiterhin an farbenfrohen Blüten und nachhaltigen Grünflächen erfreuen können, sieht sich die Stadt gezwungen, strafrechtlich zu belangen, wer sich am öffentlichen Grün vergreift.

Verschönerung

Roter Mohn, blauer Rittersporn, weiße Schafgarbe, gelber Sonnenhut, lila Iris und dazwischen grüne Gräser: Schon in wenigen Wochen werden aus den derzeit etwa zehn- bis 20-Zentimeter großen Gewächsen knapp hüfthohe Stauden, die in bunten Farben blühen. Allen gemeinsam ist, dass es sich um heimische, pflegeleichte und klimaresistente Pflanzen handelt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. »Was vor Jahren noch versiegelt oder mit pflegeintensiven Bodendeckern versehen wurde, wandeln wir jetzt in naturnahe Freiflächen um«, berichtet Frank Wagner, Leiter des Bereichs Grünflächenmanagement am städtischen Betriebshof. 

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»Sehr ärgerlich«

»Wir bemühen uns, das Stadtbild für die Bewohner und Touristen so nachhaltig und dekorativ wie möglich zu gestalten«, betont Wagner. Darum sei es sehr ärgerlich, wenn diese Bemühungen bereits nach kurzer Zeit wieder zerstört würden. 
Immer wieder berichteten seine Mitarbeiter aus der Grünflächenabteilung darüber, dass ganze Blumensträuße aus Beeten, Staudenanlagen und Blumenkübeln herausgeschnitten wurden – zum Teil seien sogar ganze Pflanzen ausgegraben worden. Die Täter hätten es dabei besonders auf Rosen und blühende Sträucher abgesehen. Ihm sei es daher wichtig, die Verursacher daran zu erinnern, dass die öffentlichen Freiflächen und die dazugehörigen Pflanzen für die Allgemeinheit und nicht für den Einzelnen bestimmt seien. Schaden würden sie zudem nicht nur ihren Mitbürgern, die indirekt für die vergeudeten Steuergelder aufkommen müssen – der Eingriff schade vor allem den Tieren, deren Schutz mit den farbenfrohen Pflanzen angestrebt werde.
 

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