Willstätt - Eckartsweier

Radweg Marlen–Eckartsweier: Asphaltierung hat begonnen

Autor: 
Klaus Elff und Michael Müller
Lesezeit 2 Minuten
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17. Mai 2018

Auf der Baustelle für den Radweg entlang der L 91 arbeiten sich die Teermaschinen inzwischen gemächlich von Eckartsweier in Richtung Marlen vor. ©Klaus Elff

Es tut sich was am Radweg von Marlen nach Eckartsweier: Die erste Asphaltschicht wird derzeit gelegt. 

»Wann wird der Radweg nach Marlen fertig?« hatten die Mitglieder des Jugendortschaftsrates Eckartsweier Ortsvorsteher Erich Nagel bei ihrer Sitzung in der vergangenen Woche noch gefragt. Und der konnte dabei dann mehr oder weniger stolz sagen, dass es »am Montag losgeht« mit der Asphaltierung. 

Jahre können vergehen

Was die jungen Räte auf jeden Fall beim Radwegbau gelernt haben, ist, dass zwischen Wunsch und Vollendung Jahre vergehen können. Lange haben die Menschen in Marlen und Eckartsweier auf den Radweg gewartet: Schon 2014 lagen die ersten Pläne vor. Aber seitdem kam es immer wieder zu Verzögerungen – auch aufgrund von Umweltschutzauflagen. 

Subunternehmer hält Zusage ein

Zuletzt wurde Mitte April bekannt, dass die beauftragte Baufirma die Asphaltierungsarbeiten nicht selbst ausführen kann, sondern dafür einen Subunternehmer aus Freiburg mit ins Boot holen musste. Und der wiederum hatte mitgeteilt, dass er erst in der 20. Kalenderwoche anfangen könne – was seinerzeit etwa in Goldscheuer für erheblichen Unmut sorgte (wir berichteten). Immerhin: Diese Zusagen konnte der Subunternehmer einhalten. Inzwischen arbeiten sich die Teermaschinen tatsächlich gemächlich über den Schotterweg von Eckartsweier nach Marlen durch. Inzwischen ist der Unterbau für denRadweg ausgeführt – auch auf der Brücke über die Feldschutter. 

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In Marlen und Eckartsweier hofft man nun, dass die Arbeiten zügig ihrer Vollendung entgegen gehen. »Dann können wir endlich sicher nach Marlen ins Schwimmbad mit dem Rad«, hieß es im JOR. Schon jetzt lässt sich feststellen, dass man auf dem halbfertigen Radweg erheblich sicherer fährt als auf der Straße. 

Freigabe Ende Juni?

Wie Goldscheuers Ortsvorsteher Richard Schüler gestern auf weitere Nachfrage der Kehler Zeitung mitteilte, soll nach Fertigstellung des Unterbaus mit dem Auftragen der Deckschicht begonnen werden. Danach werden links und rechts die Bankette hergestellt, und auch die Einmündung in den Kreisverkehr an der Firma Bittiger in Marlen fehlt noch. Auch die Beschilderung müsse noch abgestimmt werden. Mit einer Freigabe des Radwegs ist laut Schüler nach der Bauabnahme durch das Landratsamt und die Stadt Kehl Ende Juni oder Anfang Juli zu rechnen. Dann soll es auch ein gemeinsames Fest geben.

Bäume als Ausgleich

Wie Schüler weiter mitteilt, sollen als weitere Maßnahme des ökologischen Ausgleichs entlang des Radwegs im Herbst 65 Bäume gepflanzt werden. Die entsprechende Ausschreibung wird derzeit vorbereitet.

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