Schwein gehabt: Feuerwehr rettet Säue vor Hitzetod

Diese Muttersäue wurden von der Kehler Feuerwehr gerettet. ©Stadt Kehl
Rund 30 Muttersäue haben am Mittwochnachmittag die Kehler Feuerwehr auf Trab gehalten. Sie konnten gerade noch vor dem Hitzetod gerettet werden.
Die Tiere befanden sich in einem Lkw, der, von Auenheim kommend, an der Abzweigung zur L75 gegen 13 Uhr mit einem Motorradfahrer zusammengestoßen war. Während dieser mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde, mussten die Einsatzkräfte auch den Abtransport der Schweine organisieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Kehl. Weil die Tiere relativ wenige Schweißdrüsen besitzen, liefen sie bei 35 Grad Celsius in dem nunmehr fahruntüchtigen Lkw Gefahr, durch die Hitze zu sterben.
Kühlung kaputt
Bei hohen Temperaturen ist es gerade bei Schweinen zwingend notwendig, ausreichend Kühlungsmöglichkeiten zu schaffen. Weil der Kraftstofftank des Lkw durch den Unfall allerdings so stark beschädigt worden war, dass große Mengen Diesel die gesamte vierspurige Fahrbahn verschmutzten, fiel auch das Kühlungssystem aus.
Mithilfe von Landwirt Horst Körkel, selbst ehrenamtliches Mitglied der Kehler Feuerwehr und ehemaliger Besitzer eines Schweinemastbetriebes, sowie eines Viehhändlers aus Rheinau-Linx konnten die Muttersäue nach und nach in Ersatzfahrzeuge verladen und zu ihrem Ziel in Neuried transportiert werden.















